Presseberichte aus dem Jahr 2005 (Jan - Juni):            [ zurück ]  
LN vom 22.06.05: Neuer Spielplatz für Schlutup 
LN vom 19.04.05: Mit allen Wassern gewaschen
LN vom 01.04.05: Filmteam dreht in Schlutup 
LN vom 02.03.05: Schlutup bekommt einen Wochenmarkt 
LN vom 30.01.05: Fünf Jahre Jugendtreff im Schlutuper Zollhaus
LN vom 05.01.05: Warmer Regen für Schlutuper Schulen 
 

 

LN 22.6.2005 von Andreas Meyer

 Neuer Spielplatz für Schlutup:
SPD spendet 3000 Euro

Für den kleinen Bagger ist Dominique (3) sofort Feuer und Flamme. Wie ein Großer hebt er mit der Mini-Baumaschine eine Fuhre Sand nach der nächsten aus dem Kasten. Für seinen kleinen Bruder Fabio (2) ist das Spielzeug noch nichts. Ihm gefällt das Karussell viel besser - schließlich dreht es sich immer so schön schnell im Kreis. Fest steht aber für beide: Der neue Spielplatz an der Wellmannstraße ist „super". Gestern wurde das neu gestaltete Spielparadies für die Kinder und Jugendlichen in Schlutup von Bürgermeister Bernd Saxe feierlich eingeweiht.

Spielspaß auf dem neuen Karussell an der Wellmannstraße: Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Harald Quirder gibt Fabio (2, v. I.), Alexander (17 Monate) und Dominique (3) Anschwung.
(Foto: A. Meyer)

Bereits vor einigen Jahren hatte der SPD-Ortsverein in Schlutup darauf gedrängt, den Platz zu sanieren. Die Kinder wurden befragt, durften ihre Ideen und Vorstellungen einbringen. Im Frühjahr 2004 stieg die Stadt in die Planungen ein. Landschaftsarchitekt Andreas Völker wurde mit der Gestaltung beauftragt. Im November dann der erste Spatenstich. Insgesamt 45 000 Euro kosteten die Arbeiten. Zum Spielen und Toben gibt es eine Rutsche, eine Doppelschaukel, ein Klettergerüst, einen Sandkasten mit Bagger sowie zwei neue Wipptiere. Unterstützt wurde die Neugestaltung durch den SPD-Ortsverein. Die Sozialdemokraten spendeten 3000 Euro für den guten Zweck. „Ohne diese Hilfe wäre die Umgestaltung unmöglich gewesen", sagte Saxe und nahm vom Schlutuper SPD-Chef Harald Quirder den Scheck entgegen.

 

LN 19.4.2005 von Petra Haase

Mit allen Wassern gewaschen

In Schlutup wurden in der Nacht zu Sonntag die Dreharbeiten
für den NDR-Film über die Hamburger Flut 1962 beendet.
LN-Redakteurin Petra Haase stand als Statistin ziemlich im Regen.


Hamburger Sturmflut, erste Szene: Noch ist LN-Redakteurin Petra Haase trocken. Aber nicht lange.

 Nach der Probe prasselt der Regen aus Feuerwehrschläuchen. Und das ist erst die erste von sieben Duschen in dieser Nacht

Kaum zu erkennen: Hauptdarstellerin Christiane Paul spielt eine junge Mutter, die mit ihrem Baby (auf dem Arm eines Retters) aus einem überfluteten Haus befreit wird.

 Fotos: LUTZ ROESSLER

Kate Winslet hat das auch durch. Als sie „Titanic" gedreht haben, mussten die Stars angeblich stundenlang im eiskalten Wasser ausharren. Dagegen sind ein paar eisige Duschen bei mageren fünf Grad doch lächerlich. Also, jetzt mal nicht jammern, sage ich mir.

Die Autosuggestion funktioniert nicht mehr so richtig morgens um fünf Uhr. Mein Kopf ist gerade zum sechsten Mal klitschnass geworden, das Wasser rinnt zielstrebig den Rücken herunter, da hilft auch der Neoprenanzug nichts. Alle Klamotten sind quatschnass: Strumpfhose, Spitzenbluse, Wollrock und dunkelgrüner Wollmantel. Wie viel Kilo der wohl jetzt wiegen mag? Die Gummistiefel geben bei jedem Schritt schmatzende Geräusche von sich, sie sind bis oben voll Wasser. Wie begossene Pudel stehen wir da und warten auf das Okay des Regisseurs.

Wir sind in dieser Nacht Flutopfer, die die Ankunft der Bundeswehr beobachten. So soll das damals im Februar 1962 gewesen sein in Hamburg. Unsere Flut spielt sich auf dem Gelände der ehemaligen Anker-Fischfabrik in Schlutup ab. Ein Platz wurde mit Folie ausgelegt und geflutet. Abends hat noch einer Blätter von den Büschen gezupft - im Februar war schließlich noch alles kahl. Damals in der Flutnacht hat es geregnet, und der Wind blies in Stärke 12 - für den Sturm sorgen in dieser Nacht drei Windmaschinen, für den Regen zig Feuerwehrschläuche. Und was da raus kommt, ist kein Landregen, das kübelt nur so runter und klatscht von allen Seiten an den Körper. Aber gut, das haben wir vorher gewusst, und schließlich gibt's 75 Euro dafür, dass wir mit allen Wassern gewaschen werden.

Etwa 50 Statisten sind in dieser Nacht im Einsatz. Die Jüngste ist gerade mal vier Wochen alt: Charlotte aus Hamburg. Sie tritt aber nur in einer Innenszene in Aktion, draußen in der Nässe trägt Schauspielerin Christiane Paul eine Puppe durchs Wasser. Abend um halb acht sollten wir da sein. Im beheizten Partyzelt gab es Kaffee, Cola und Saft, Streuselkuchen und Proviantbeutel mit Sandwiches, Obst und Süßigkeiten. Im Zelt nebenan wurden wir eingekleidet: ich relativ schick mit Bluse, Rock und Mantel, andere mit Nachthemd und Bademantel. Nach dem Umziehen ging es in die Maske. „Schöner werden Sie hier nicht", begrüßte mich die Blondine. Na toll, da geht man schon mal zum Film, und dann das. Wir wurden blass geschminkt und bekamen Frostflecken um die Nase gemalt. Völlig überflüssig. Blass und verfroren sahen wir nachher von selbst aus.

Gegen 23 Uhr waren alle fertig. In der ehemaligen Fabrik wurden Innenszenen gedreht, und für uns begann das große Warten. Manche tranken Kaffee - und hatten schnell ein Problem: Wer mal musste, musste sich aus allen Klamotten und dem Neoprenanzug schälen. Der Kaffeeverbrauch ließ sprunghaft nach. Geschichten von früheren Drehs machten die Runde, man kennt sich untereinander. Kurz vor zwei Uhr kam dann Bewegung ins Zelt, es gab „Mittag": Reis, Gemüse und Gulasch. Und danach endlich der erste Auftritt: Wir Statisten standen am Rande des Flutbeckens und gafften, während Hauptdarstellerin Christiane Paul und ihr Puppen-Baby aus den Fluten gerettet wurden. Die ersten zwei Duschen prasselten auf uns runter, dann war die Szene im Kasten.

Einen Auftritt hatte ich noch als Schatten hinter einem Fenster, dann hieß es wieder: warten. Endlich, gegen fünf Uhr, folgt der letzte Auftritt. Eine feucht-fröhliche Probe und drei Aufnahmen liegen hinter uns. Ist der Regisseur immer noch nicht zufrieden? Eine Frau verteilt Handtücher und versucht uns aufzumuntern. Sie war bei den Dreharbeiten zum RTL-Flutfilm dabei, im Januar und Februar. „Da waren die Handtücher nachts gefroren."

Die Vögel zwitschern, es kann nicht mehr lange dauern, bis es hell wird. „Ihr habt das total gut gemacht - aber einmal drehen wir noch", säuselt die Regieassistentin. Auch egal, nasser als nass geht's nicht mehr. Dann endlich das erlösende „Okay", wir schlurfen zum Umziehen. Die Stiefel ziehen wir uns gegenseitig von den Füßen. Ob ich inzwischen Schwimmhäute habe? Hände und Füße sind wie abgestorben, wir muntern uns gegenseitig auf mit der Aussicht auf ein warmes Bett. Die Gage wird bar ausgezahlt - hat sich dafür das große Zittern wirklich gelohnt? Und einen Filmpreis wird es für die Rolle wohl auch nicht geben - aber Kate Winslet hat auch keinen Oscar gekriegt.

„Die Nacht der großen Flut" ist im Februar 2006 zu sehen

Die Flut im Februar 1962 traf Hamburg völlig unvorbereitet: 315 Menschen starben, 10 000 wurden obdachlos. Der damalige Innensenator Helmut Schmidt bewies sich als unorthodoxer Krisenmanager. Im Doku-Drama „Die Nacht der großen Flut" will Regisseur Raymond Ley das Drama jener Nächte und Tage so realistisch wie nur irgend möglich nachvollziehen, insbesondere am Schicksal der einfachen Menschen. In Spielszenen werden die Ereignisse nachgestellt, Archivbilder und Interviews mit Zeitzeugen ergänzen die Aufnahmen. Auch Helmut Schmidt erinnert sich noch einmal an jene Tage, er wird im Film von Ulrich Tukur dargestellt.

Fünf Wochen lang drehte Ley mit 50 Darstellern und 600 Komparsen unter anderem im Studio Bendestorf, in einer Hamburger Kleingartensiedlung und in Schlutup. Die Gemeinschaftsproduktion von NDR und Arte wird von der Hamburger Filmförderung, der Nordmedia und der Medienstiftung Schleswig-Holstein gefördert, sie soll im Februar nächsten Jahres auf Arte und in der ARD laufen.

Dass RTL fast zeitgleich einen Spielfilm über die Hamburger Flut dreht, der ebenfalls im Februar 2006 gezeigt werden soll, sei reiner Zufall, erklärt NDR-Redakteurin Ulrike Dotzer. Die Idee habe es beim NDR schon seit gut zwei Jahren gegeben, „ manche Themen liegen einfach in der Luft".

 

LN 1.4.2005 von Sebastian Prey

Filmteam dreht in Schlutup
die Hamburger Sturmflut
von 1962 nach

Auf dem Gelände einer früheren Fischfabrik in Schlutup werden Szenen für ein Doku-Drama gedreht. Thema: die Sturmflut 1962.


In der Nacht, als die große Flut kam, flüchteten viele Anwohner im Schlafanzug und mit leichtem Gepäck aus ihren Häusern. Die Bundeswehr brachte sie am Morgen danach mit Lastwagen in Evakuierungsheime. Es ist eine der Szenen,die derzeit in Schlutup gedreht werden.

Erschöpfte Frauen, Männer und Kinder, in Bademäntel und Decken gehüllt, klettern auf einen Lastwagen der Bundeswehr. Sie sind gerade so mit dem Leben davon gekommen. Viele haben nicht nur ihre Habe, sondern in der Nacht zuvor auch Angehörige verloren. Mit dem olivgrünen Laster werden die Opfer in eine Notunterkunft gebracht. „Genauso ist es damals gelaufen", sagt Knut Irrgang. Der 45-Jährige ist Aufnahmeleiter für das Doku-Drama „Die Nacht der großen Flut". Thema der Koproduktion von NDR und Arte ist die Hamburger Sturmflut im Februar 1962. Die Flut traf die Hansestadt völlig unvorbereitet: 315 Menschen starben, 10 000 wurden obdachlos. Einige Szenen werden nun in Lübeck gedreht. Auf dem Gelände einer ehemaligen Fischfabrik in Schlutup ist das Filmteam mit mehr als 50 Darstellern und Komparsen zu Gast.

Auf dem Hinterhof am Haler Ort werden unterschiedliche Szenen aufgenommen: Nicht nur der Morgen danach, der die nur schleppend anlaufende Hilfe dokumentiert, sondern die Ereignisse in der Nacht werden in Schlutup nachgestellt. Eigens dafür wurden Teile des Hofes mit Teichfolie ausgelegt und in eine Seenplatte verwandelt sowie vor die verlassenen Häuser Sandsäcke gestapelt. Auf dem Wasser werden dann zwei kleine Jungen mit ihrem Ruderboot eine vor der Sturmflut geflüchtete Familie von ihrem Hausdach retten. Damit die dramatische Atmosphäre von damals auch rüberkommt, wird ein Riesenventilator reichlich Wind machen, ein Feuerwehrfahrzeug steuert Regen bei. Teilweise soll bis morgens um fünf Uhr in Schlutup gedreht werden.


Der Hinterhof der ehemaligen Fischfabrik wurde für die Filmaufnahmen unter Wasser gesetzt.

(Fotos: Prey)

Anwohner Thomas Kaesekamp (62) verfolgt das Tun des Film-Teams mit großem Interesse. „Ich kann mich an die Ereignisse damals noch gut erinnern. Im selben Jahr bin ich zur Bundeswehr gekommen, die sich durch ihre Hilfe bei der Sturmflut einen guten Namen gemacht hat. Es war eine echte Auszeichnung dort hinzugehen", sagt Kaesekamp. Für das 90-minütige Doku-Drama sind fünf Drehwochen an unterschiedlichen Orten angesetzt. Gedreht wird und wurde unter anderem im Studio Bendestorf, in einer umgestalteten Hamburger Kleingartensiedlung sowie in Planten un Blomen - wo damals die Leichen aufgebahrt wurden. Das Doku-Drama wird ein Mix aus authentischen Berichten von Zeitzeugen sowie Spielfilmszenen, die mit Dokumentaraufnahmen der Wochenschau und des NDR angereichert werden.

Irrgang: „Die Berichte der Zeitzeugen sind bereits im Kasten." Auch die Szenen mit Helmut Schmidt, der damals als Hamburgs Innensenator die Sturmflut-Krise managte, seien schon beendet. Schauspieler Ulrich Tukur ist für den Film in die Rolle Schmidts geschlüpft. Mit Christiane Paul, Florian Lukas und Tom Jahn sind zudem weitere bekannte deutsche Mimen mit am Set. Für die Regie zeichnet Raymond Ley verantwortlich. Der Sendetermin für „Die Nacht der großen Flut" ist voraussichtlich im Frühjahr 2006.

 

LN 2.3.2005 von Sebastian Prey

Ab Juni sollen Verkaufsstände ihre Waren anbieten - für ein halbes Jahr auf Probe

Schlutup bekommt einen Wochenmarkt

Gute Nachrichten für Schlutup: Der Wochenmarkt kommt zur Probe, und die A 20 entlastet den Verkehr deutlich stärker als erwartet.

Die Stadtteilkonferenzen in Schlutup haben es in der Regel in sich. Doch gleich zwei Dauerbrenner, die in der Vergangenheit häufig die Gemüter erhitzten, sind vom Tisch. So kündigte Moderator Dr. Michael Hamschmidt bei der jüngsten Versammlung im Clubheim des TSV Schlutup an, dass die Pläne für einen Wochenmarkt nun endlich umgesetzt werden.


Der Schlutuper Markt erfährt ab Mitte des Jahres ein wenig Belebung. Am Mittwochvormittag wird der Platz im Herzen des Stadtteils dann immer für  
einen Wochenmarkt genutzt.     (A.Meyer)

Ab Juni werden Marktbeschicker auf dem Schlutuper Markt ihre Waren feilbieten. Jeden Mittwoch von 8 bis 13 Uhr soll der Platz im Herzen des Stadtteils dann mit Verkaufswagen und Ständen belebt werden. Der Wochenmarkt wird laut Hamschmidt zunächst für eine Probezeit von sechs Monaten nach Schlutup kommen. „Wir
müssen erst einmal sehen, ob der Markt auch von beiden Seiten angenommen wird", sagt Kerstin Prüßmann vom Bereich Märkte. Sowohl die Resonanz bei den Händlern als auch bei den Anwohnern müsse stimmen. Bei einer Befragung im vorigen Jahr hätten immerhin 13 Beschicker Interesse an dem Standort bekundet.

Um das Risiko gering zu halten, wird der Platz nur provisorisch hergerichtet und die Beschicker mit einem mobilen Stromwagen versorgt. Sollte sich der Wochenmarkt in Schlutup etablieren, werde dort auch entsprechend investiert. Prüßmann versichert zudem, dass durch den neuen Wochenmarkt kein anderer geschlossen werde. „Es wird auch weiterhin mittwochs Märkte am Hasenweg in St. Gertrud und auf dem Brolingplatz geben", so Prüßmann.

Die zweite gute Nachricht verkündete Stadtplaner Helmut Schünemann den knapp 70 interessierten Zuhörern. „Der Absaug-Effekt durch die Eröffnung der A 20 ist in einer Größenordnung, die wir weder emotional noch über Rechnerprognosen erwartet haben", erklärte Schünemann. In der ganzen Stadt machen sich die Auswirkungen bemerkbar, ganz besonders aber in Schlutup. So wurden an der Umgehungsstraße östlich von der Selmsdorfer Landstraße bis zu 50 Prozent weniger Autos gezählt als vor der Eröffnung der A 20. Das sei das vorläufige Ergebnis von Verkehrszählungen.

Genaue Zahlen über die Entwicklung der Verkehrsströme werde es aber erst im nächsten Monat geben. „Das Wechselverkehrszeichen zur Verkehrsberuhigung, für das wir so lange gekämpft haben, hat nicht mehr so die Bedeutung. Wir wollen es trotzdem erst einmal stehen lassen", so Schünemann, der jedoch einer zusätzlichen Beschilderung am Brinkweg eine Absage erteilte. Dort wird häufig auf dem Fußweg geparkt, so dass Fußgänger kaum und mit Kinderwagen schon gar nicht vorbeikommen. Schünemann: „Wir haben in Lübeck größere Verkehrsprobleme als dieses." Mit Handzetteln sollen die Fußweg-Parker nun zur Einsicht gebracht werden.

 

LN 30./31.01.2005 von am
Fünf Jahre Jugendtreff
im Schlutuper Zollhaus

Es war ein großer Tag für den Stadtteil Schlutup: Fünf Jahre ist es mittlerweile her, da eröffnete im ehemaligen Zollhaus direkt an der ehemals innerdeutschen Grenze der Kinder- und Jugendtreff der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Nach einem halben Jahrzehnt blickten die Macher und Besucher der Einrichtung nun zurück - und feierten gemeinsam Geburtstag.


Ramadan (12, links) und Khalil (13) kommen so oft sie Zeit haben in den Schlutuper Kinder- und Jugendtreff „Zollhaus". Am Liebsten spielen die beiden Tischfußball.    (Foto: Christine Silz)

Die Historie des Jugendtreffs ist eine wahre Erfolgsgeschichte: „Am Tag kommen etwa 40 bis 60 Jugendliche zu uns", sagt Christian Graap. Zusammen mit Pito Bernet
und Ruth Funke leitet er den Kinder- und Jugendtreff. „Das Zollhaus ist aus Schlutup nicht mehr wegzudenken. Wir gehören dazu - so wie die Fischfabriken und der Hafen", meint Pito Bernet.

Das schönste Geschenk zum Geburtstag machten die Kinder dem Jugendtreff: Unter Anleitung von Claus Görtz schufen sie ein neues Logo für die Fassade. Und was wünschen sich die Macher? Graap muss nicht lange nachdenken: „Einen größeren Spielplatz."

 

LN 05.01.2005

Warmer Regen für Schlutuper Schulen

Die Schlutuper Schulen und der TSV Schlutup erhalten frisches Geld unter anderem für die Krümmlinghalle in Schlutup. Nach dem Kassensturz der Einnahmen aus den Veranstaltungen zum zehnjährigen Hallenjubiläum hat das Veranstaltungsgremium neben der inzwischen erfolgten Installation einer modernen Beschallungsanlage (3243 Euro) über die Vergabe der Restsumme von 3092 Euro entschieden. Das Gremium, das aus Mitgliedern des ehemaligen Fördervereins Schlutuper Sporthalle von 1990, des TSV Schlutup, des Gemeinnützigen Vereins Schlutup sowie aus Vertretern der Schlutuper Schulen und der Siedlergemeinschaft besteht, entschied wie folgt: Die Turner des TSV erhalten 1585 Euro zur Beschaffung der dringend nötigen Mattenwagen und Turnmatten. Die beiden Schulen bekommen für jeweils 600 Euro für den Sportunterricht. Für die restlichen 900 Euro wurde ein Reparatur-Fonds für die wichtigsten Gerätereparaturen eingerichtet. Damit endet zunächst die äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit der genannten Organisationen zum zehnjährigem Bestehen der Krümmlinghalle. Die Veranstalter sprechen stolz von einem guten Beispiel bürgerlichen Engagements in Schlutup.