Presseberichte aus dem Jahr 2005 (Juli - Sept):            [ zurück ]  
NDR1 Homepage: Radio Schlutup kehrte zurück
WS vom 29.09.05: Herbstfest am Grenzmuseum 
LN vom 10.09.05: IGS Schlutup und Awo unterzeichnen Vertrag
HP vom 31.08.05: Bernd Saxe auf dem Wochenmarkt in Schlutup
Eigen vom 15.07.05: Wochenmarkt eröffnet 
LN vom 14.07.05: Der erste Markttag in Schlutup 
LN vom 13.07.05: Tempolimit in Schlutup 
SZ vom 12.07.05: Verkehrsberuhigung in Schlutup 
 

 

Meldung auf der Homepage des NDR

Radio Schlutup kehrte zurück

Mit einer außergewöhnlichen Sendung haben NDR 1 Radio MV und NDR 1 Welle Nord, das NDR Hörfunk-Landesprogramm für Schleswig-Holstein, die deutsch-deutsche Wendezeit noch einmal lebendig werden lassen. Unter dem Titel "Radio Schlutup" sendeten die beiden Radioprogramme vor 15 Jahren am Tag der Deutschen Einheit 16 Stunden lang gemeinsam aus dem Grenzort zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, NDR 1 Radio MV damals noch nicht als NDR Programm, sondern als Radio Mecklenburg-Vorpommern (RMV).

Am 3. Oktober 2005 kam "Radio Schlutup" zurück, live aus dem Grenzmuseum in Schlutup, dem damaligen Gebäude des bundesdeutschen Zolls. In der Sendung "15 Jahre grenzenlos" erinnerten sich Ost- und Westdeutsche an die aufregende Zeit.

 

  Ausgabe 39. Woche vom 29.09.2005

Herbstfest am Grenzmuseum

  

15 Jahre Deutsche Einheit feiert der Förderverein des Grenz- und Schlutup-Museums am Montag, 3. Oktober, mit einem Herbstfest. Im und um das ehemalige Zollgrenzgebäude an der Mecklenburger Straße 12 gibt es von 11 bis 20 Uhr zahlreiche Aktionen. So ist eine Trabant-Ausstellung geplant, ein „Ossi-Laden" bietet ausschließlich DDR-Ware an und dazu können die Besucher über einen Flohmarkt bummeln. Kinder können sich auf der Hüpfburg oder beim Dosenwerfen vergnügen. Das Herbstfest ist eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Fördervereins Grenz- und Schlutup-Museum. Der Verein möchte mit der Dokumentation des Museums das geschichtliche Bewusstsein fördern und über die Grenze zwischen BRD und DDR von der Entstehung bis zur Öffnung informieren. Das Museum ist freitags von 14 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 693 39 90 geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 1,50 Euro, für Kinder und Schüler zwischen sechs und 16 Jahren einen Euro.

 

LN 10.9.2005 von unk

IGS Schlutup und Awo unterzeichnen Vertrag

Die wohl bundesweit erste schriftlich vereinbarte und damit bindende Kooperation zwischen einer Schule und der Arbeiterwohlfahrt ist gestern in Schlutup geschlossen worden. Die Integrierte Gesamtschule Schlutup (IGS), vertreten durch Schulleiter Georg Schopenhauer, und die erste Vorsitzende der Awo Lübeck, Martina Schröder, unterzeichneten im Rahmen des Schulfestes einen vierseitigen Vertrag im Beisein von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe (SPD).


Im Beisein von Bürgermeister Bernd Saxe (SPD, Mitte) unterschrieben der Schulleiter der IGS Schlutup, Georg Schopenhauer, und die 1. Vorsitzende der Awo, Martina Schröder, den Vertrag.      (Foto: Strunk)

„Die Zusammenarbeit besteht schon seit längerem", erklärt Awo-Mitarbeiter Pito Bernet, doch mit diesem offiziellen Akt wolle man die Verbindlichkeit der Kooperation dokumentieren. „Das soll schon ein Symbol sein", ergänzte Martina Schröder, die in dieser Vereinbarung ein zukunftsweisendes und nachahmenswertes Projekt auch für andere Schulen und soziale Einrichtungen sieht.

Als Ziele sind die Organisation fester Projekte, Absprachen über offene Angebote und zu Angeboten für die Mittagsfreizeit der Schule, die Durchführung von mädchen- und jungenspezifischer Arbeit sowie von Angeboten aus dem Bereich der unspezifischen Suchtvorbeugung im Sinne von „Kinder stark machen" festgehalten.

Schulleiter Georg Schopenhauer erläuterte weiter: „Wir müssen die Kinder und Jugendlichen nicht nur im schulischen, sondern auch im Freizeitbereich noch mehr unterstützen. Immer mehr von ihnen leiden unter gesellschaftlichen Problemen, sei es, dass sie unter Krankheitsbildern wie ADS (Aufmerksamkeitsdefizitstörung) leiden oder Migrationskinder sind oder in Familien mit Arbeitslosigkeits- oder Drogensuchtproblemen leben."

Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie der Awo oder auch ehrenamtlichen Helfern sei in Zukunft daher immer wichtiger.

 

Gefunden auf der Homepage des Bürgermeisters Bernd Saxe vom 31.8.2005

http://www.bernd-saxe.de/uw010905.html 

Wochenmarkt Schlutup

Bernd Saxe auf dem Wochenmarkt
in Schlutup.

Ab 9 Uhr stand heute Bernd Saxe den Bürgerinnen und Bürgern auf dem Wochenmarkt in Schlutup Rede und Antwort. Begeistert zeigte sich Saxe über die große Resonanz des neuen Wochenmarktes bei der Schlutuper Bevölkerung. Das jahrelange Fordern des SPD - Ortsvereins nach einem Wochenmarkt hat sich gelohnt. Die Stadt hat reagiert, die Bevölkerung und die Marktbeschicker sind zufrieden, so Saxe.

 

Wochenmarkt in Schlutup eröffnet

Der für Juni angekündigte Wochenmarkt auf dem Schlutuper Markt wurde am 13.7.05 wahr. Für die Schlutuper wurde damit ein alter Traum wahr. Sie können nun zunächst an 6 Marktständen ihr Brot, Kuchen, Gemüse, Obst, Käse, Gewürze frisch einkaufen. Immer mittwochs von 8 - 13 Uhr wird der Markt bis in den Winter als Modellversuch geöffnet sein. Für Anfang August ist als weiteres Angebot ein Frischfisch-Verkauf angekündigt.

 

LN 14.7.2005 von sep

Gelungene Premiere trotz der Sommerferien:
Händler und Kunden sind zufrieden

Der erste Markttag in Schlutup

Darauf haben die Schlutuper lange warten müssen.
Gestern gab es erstmals einen Wochenmarkt in dem Stadtteil.

Daran hat in Schlutup keiner mehr so richtig glauben wollen: Marktbeschicker machen direkt am Schlutuper Markt Station und bieten ihre Waren feil. Gestern war es endlich so weit: Sechs Händler waren zum ersten Markttag nach Schlutup gekommen. Obst, Gemüse, Backwaren, Käse- und Milchprodukte, Blumen sowie Tee und Gewürze wurden verkauft. „Einfach toll. Das hat eindeutig in Schlutup gefehlt. Jetzt kann ich mir den Weg zum Markt auf Marli sparen", frohlockte Nicole Schultner (33). Auch die gebürtige Schlutuperin Karin Krellenberg hat einen ganzen Korb Frisches geholt. Tomaten, Aprikosen, Zitronen und Kirschen hat sie bei Holger Benrath aus dem Alten Land eingekauft. „Als ich ein Kind war, gab es mal einen ganz kleinen Blumenmarkt hier, aber nie einen Wochenmarkt", erinnerte sich die 59-Jährige. Auch Harald Quirder (50) vom SPD-Ortsverein gehörte zu den ersten Besuchern: „Wir wurden lange vertröstet. Schön, dass es jetzt geklappt hat. Schließlich gibt es hier außer den Discountern kaum noch Einzelhandel."

Frisches Obst am Stand von Holger Benrath (33) war gestern der Verkaufsschlager auf dem ersten Schlutuper Wochenmarkt.

Fotos: Dirk Silz

Doch nicht nur den Kunden hat der erste Markttag Spaß gemacht. Benrath: „Das läuft hier viel besser, als ich gedacht habe. Bislang war Mittwoch immer mein freier Tag, aber der Weg und die Arbeit lohnen sich." Auch Birgit Karstat (44) vom Gewürz- und Teestand war nicht unzufrieden. „Wenn man bedenkt, dass kaum Reklame gemacht wurde, bin ich angenehm überrascht", so die Pansdorferin. Hartmut Zeske (48), der Gemüse aus der Grander Heide verkauft, und das auch auf anderen Wochenmärkten in Lübeck: „Das lässt sich gut an. " Dagmar Kostropetsch (49) von der Berkenthiner Dorfbackstube war zwar nicht ganz zufrieden, gab sich aber zuversichtlich. „Es ist Ferienzeit, das macht sich auf allen Märkten bemerkbar", so Kostropetsch. Kerstin Prüßmann vom Bereich Märkte rechnet ebenfalls noch mit steigender Resonanz. Zumal der Markt nach der Urlaubszeit um drei weitere Wagen wachsen wird. „Die ersten Stimmen waren aber schon jetzt durchweg positiv", so Prüßmann und erinnert daran, dass der Markt zunächst nur zur Probe (sechs Monate) zu Gast in Schlutup ist.

Franz Kersten (55): „Auch wenn ich mir heute nur schnell ein Stück Kuchen hole. Der Markt ist
eine echte Bereicherung."

Helga Sparr (78): „Der Wochenmarkt ist für Schlutup eine tolle Sache. Wenn sich das herumspricht, kommen noch mehr."

 

LN 13.7.2005 von am

Tempolimit in Schlutup


Auch zwischen der Fabrikstraße und der Hafenzufahrt gilt nun Tempo 30.      (Foto: A.Meyer)

Aufatmen in Schlutup: An der Mecklenburger Straße ist es ab sofort weniger laut. Die Stadt hat gestern die Beruhigung der viel befahrenen Ortsdurchfahrt ausgeweitet - auf einem etwa 200 Meter langen Teilstück zwischen der Fabrikstraße und der neuen Zufahrt zum LHG-Terminal. Wenige Meter hinter der neuen Einfahrt zum Hafen, in Höhe der Hausnummer 189, hat die Verkehrsbehörde die Straße durch Blumenkästen eingeengt. Zudem ließ die Stadt neue Verkehrszeichen aufstellen: Die Höchstgeschwindigkeit in dem Bereich wurde - in Abstimmung mit dem Schlutuper Arbeitskreis „Verkehrsberuhigung" - auf 30 Kilometer pro Stunde beschränkt. Durch diese Maßnahmen soll die Lärmbelästigung für die Anwohner der Mecklenburger Straße reduziert werden. Viele Schlutuper hatten dies seit Jahren von der Verwaltung gefordert.

Heute werden Arbeiter die Blumenkästen bepflanzen und eine große „30" auf die Fahrbahn malen. „Wir wollen damit die Autofahrer deutlich auf das Tempo-Limit hinweisen", so ein Stadt-Sprecher. Zwischen der Fabrikstraße und der Ortsausfahrt nach Selmsdorf gilt bereits seit einigen Jahren Tempo 30.

 

Ausgabe 387 vom 12.07.2005

Verkehrsberuhigung in Schlutup

Die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Mecklenburger Straße zwischen der Fabrikstraße und dem Ortsausgang in Richtung Selmsdorf wird ausgedehnt. Der Abschnitt zwischen der neuen Hafenzufahrt in Höhe Hausnummer 189 in der Mecklenburger Straße und der Fabrikstraße ist ab dem heutigen Dienstag, 12. Juli, verkehrsberuhigt . In dem genannten Straßenabschnitt gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometer. Durch die neue Hafenanbindung kann der Lkw-Verkehr (Schwerverkehre) zum beziehungsweise vom Hafen Schlutup direkt über die Mecklenburger Straße auf das Hafengelände fahren. Wie schon im weiteren Verlauf der Mecklenburger Straße werden auch dort Pflanzkübel aufgestellt und damit verbundene Markierungen und Beschilderungen vorgenommen.