Presseberichte aus dem Jahr 2006 (Jan - Mai):            [ zurück ]  
LN vom 20.05.06: Sanierung in Schlutup beendet 
LN vom 18.05.06: Gründung eines Heimatmuseums
WS vom 11.05.06: David gegen Goliath in der Konradstraße
LN vom 14.04.06: Nabu rettet tausende Schlutuper Kröten
LN vom 07.03.06: Minister: Bau der Ortsumgehung startet im Sommer 
WS vom 02.02.06: Lehrreiche Spende 
LN vom 22.01.06: Stadt sperrt Weg in Schlutup
LN vom 22.01.06: Lektüre über Mühlen und Graupen an der Schule
LN vom 03.01.06: Ortsumgehung: Warten auf das Geld 
   

 

LN 20.5.06

Sanierung in Schlutup beendet

Der Verbindungsweg zwischen dem Stumpfen Weg und dem Bardowieker Weg in Lübeck-Schlutup ist saniert und mittlerweile wieder freigegeben worden. Wie berichtet, musste der Bereich Verkehr der Hansestadt Lübeck den Weg im Januar dieses Jahres sperren, weil die Treppe dieses Fußweges in einem sehr schlechten Zustand war. Im April 2006 wurde die Treppenanlage durch eine Lübecker Fachfirma für rund 12 000 Euro instand gesetzt. Seit Anfang Mai können die Anlieger des Wohngebietes Stumpfer Weg den direkten Weg zur Schule und zum Einkaufen ins Ortszentrum wieder nutzen.

 

LN 18.5.06 von Sabine Latzel

Gründung eines Heimatmuseums wird
zum Wettlauf mit der Zeit

Woher kriegt Schlutup
40 000 Euro?

 

Endlich soll Schlutup ein Heimatmuseum bekommen. 60 000 Euro stellen Stiftungen dafür bereit. Bedingung: Bis August müssen weitere 40 000 Euro in Schlutup gesammelt werden.

Fast einhundert Jahre ist es her, dass ein Schlutuper zum ersten Mal die Einrichtung eines Heimatmuseums im Ort anregte. Heimatforscher und Buchautor Horst P. Schwanke will diesen Plan nun endlich umsetzen und ist ein wenig ungeduldig: „Wir müssen die Schlutuper in Schwung kriegen, die Sache muss anlaufen", sagt er.

Es ist nämlich so: Die Familie Willwater hat Schwanke ein altes Fischerhaus im Zwirngang geschenkt, das Sitz des Museums werden soll. Zudem steht ein stattlicher Geldbetrag in Aussicht: Je 30 000 Euro stellen die Possehl-Stiftung und die Gemeinnützige Stiftung Sparkasse zu Lübeck für das Vorhaben zur Verfügung. Wenn, ja wenn Schwanke respektive sein agiler Mitstreiter Jürgen Schreiber, Vorsitzender vom Gemeinnützigen Verein Lübeck-Schlutup, bis August die restliche Deckungssumme zusammenbringen.

40 000 Euro fehlen noch - und fehlen sie bis August, „können die Stiftungsgelder von insgesamt 60 000 Euro nicht in Anspruch genommen werden", so Schwanke. Aus dem Projekt Heimatmuseum würde wieder nichts, „und das wäre wirklich peinlich".

Schwanke will das Fischerhaus aus dem Jahr 1750 so schnell wie möglich dem Gemeinnützigen Verein überschreiben. Jede Menge Ideen für die Ausgestaltung des derzeit noch recht heruntergekommenen Gebäudes, dessen ursprüngliches Fachwerk von grauem Putz überdeckt ist, gibt es schon. Eine Mischung aus Museum und Veranstaltungsraum soll entstehen, mit Ausstellungen unter anderem über die Geschichte der Fischerei in Schlutup, mit dem Nachbau einer Wohnstube aus dem Jahr 1900 und Platz für Feiern, Vorträge und Jazz-Konzerte in der großen Diele. „Das Haus soll ein Bürgerhaus werden", erklärt Schreiber, der sich auch ein Wiederaufleben der Schlutuper Fischtage oder Weihnachten im Fischerhaus vorstellen kann. „Ganz wichtig ist uns auch die Rettung dieses Hauses", führt Schreiber weiter aus. „Wenn es nicht bald saniert und genutzt wird, wird es verschwinden."

Suchen so schnell wie möglich nach neuen Geldquellen fürs Heimatmuseum: Jürgen Schreiber und Horst P. Schwanke (V.li). (Foto: Lutz Roessler)

Schwanke und Schreiber vermissen allerdings die Unterstützung im Ort. „Natürlich gibt es viele Bürger, die sofort anfangen würden, das Haus wieder aufzubauen - und die auch bereits jetzt spenden", sagen sie. So will die Firma Hawesta Fischdosen mit dem Logo der Aktion, das ein Bild des künftigen Museums zeigt, herstellen, damit der Gemeinnützige Verein diese verkaufen kann. „Der Wirt vom Gasthaus ,Germania' ist ebenfalls sehr rührig, bringt mit originellen Aktionen wie Versteigerungen immer wieder Geld zusammen", berichtet Schwanke - der selbst den Reinerlös aus dem Verkauf seiner Bücher, „Das Haus der Fischer" und „Wind und Wasser, Graupen und Grütze", gestiftet hat - „immerhin 11000 Euro".

Das reicht aber noch nicht. Ein kleines Flugblatt sei bereits an alle Schlutuper Haushalte verteilt worden, so die beiden Museums-Aktivisten, „aber die Resonanz war bislang nicht gut". 2750 Haushalte gebe es in Schlutup - würde jeder einen Betrag von 14,55 Euro spenden, wäre die Summe schnell beisammen, rechnen sie vor. „Die Zeit drängt", betont Schwanke. Informationen zum Projekt gibt es bei Horst P. Schwanke unter der Telefonnummer 0451/69984 oder bei Jürgen Schreiber unter Telefon 0451/691076. Der Gemeinnützige Verein hat außerdem ein Spendenkonto eingerichtet. Wer das Museum fördern möchte, zahlt bei der Deutschen Bank Lübeck (BLZ 23070700) auf das Konto mit der Nummer 48-0042104 unter dem Stichwort „Fischerhaus" seinen Beitrag ein.

 

  Ausgabe 11. Woche vom 1.05.2006 von OP

In Schlutup tobt ein ungleicher Kampf:

David gegen Goliath in der Konradstraße

In der Konradstraße in Schlutup ist alles beim Alten: Seit vielen Jahren ärgern sich die Anwohner über riesige Pappeln, die ihre Äste und ihr Laub auf Grundstücke, Straße und Gehwege abwerfen. Und seit Jahren versuchen die Anwohner, an diesem Zustand etwas zu ändern. Doch alle Bemühungen scheinen erfolglos zu bleiben. Die Verantwortlichen bleiben stur.


Hans-Werner Hebisch und „seine" Pappeln: Der Abwurf der Bäume nervt den Fliesenleger, jeden Tag muss er sein Grundstück fegen und sein Auto waschen.   (Foto: OP)

Hans-Werner Hebisch hat die Nase voll. Die Fliesenlegermeister steht auf seinem Grundstück in der kleinen Konradstraße und fegt mal wieder den klebrigen Abwurf der Bäume zusammen. So wie jeden Tag. „Das Grundstück ist voll davon, mein Auto ist völlig verklebt, und die Dachrinnen sind regelmäßig verstopft vom Laub und den Samen der Bäume. Außerdem brechen regelmäßig armdicke Äste von den Bäumen ab", sagt er genervt. Sie sind gut 15 Meter hoch, ihre Äste ragen weit über die Konradstraße.

Seit Jahren versucht Hebisch, die riesigen Pappeln beschneiden zu lassen. Und seit Jahren kämpft Hans-Werner Hebisch gegen Windmühlen. Nach einem regelrechten Spießrutenlauf fand Hebisch in der Hansestadt Lübeck schließlich den Eigentümer der Bäume und rang der Verwaltung das Versprechen ab, dass die Pappeln beschnitten werden sollten (der Wochenspiegel berichtete). „Trotzdem tat sich monatelang gar nichts", erinnert sich Hebisch. Eine erneute Nachfrage bei der Hansestadt brachte dann die Überraschung: „Wir haben festgestellt, dass es doch nicht unsere Bäume sind", erklärt Rainer Wirz, der den Bereich Stadtgrün und Friedhöfe bei der Hansestadt Lübeck leitet.
„Vermutlich gehören sie der Bahn."

Schon einmal war die Bahn als möglicher Eigentümer der Bäume im Gespräch, die Pappeln grenzen nämlich direkt an eine Bahnstrecke. Und tatsächlich: „Ja, es sind unsere Pappeln", bestätigt Bahn-Sprecherin Sabine Brunckhorst auf Wochenspiegel-Anfrage. „Ein Mitarbeiter von uns hat sich die Bäume angesehen und festgestellt, dass es für uns trotzdem keinen Handlungsbedarf gibt", so Brunckhorst weiter.

Hans-Werner Hebisch versteht die Welt nicht mehr: „Jeder Kleingärtner erhält strenge Auflagen, welche Bäume wie beschnitten werden müssen. Und jeder Hausbesitzer muss sein Hab und Gut pflegen. Nur die Deutsche Bahn, die stellt sich wieder einmal stur." Bis auf weiteres werden Hans-Werner Hebisch und seine Nachbarn leben müssen mit den Zuständen in der Konradstraße in Schlutup. Bis auf weiteres wird Hans-Werner Hebisch achten auf herunterfallende Äste, wird sein Grundstück fegen und seinen Firmenwagen waschen. Abfinden will sich der Fliesenleger damit aber nicht: „Ich werde das alles weiterhin machen, aber ich werde der Deutschen Bahn jede Stunde meiner zusätzlichen Arbeit in Rechnung stellen."

KOMMENTAR von Oliver Pries

Natürlich: Die Konradstraße in Schlutup ist klein, und die Deutsche Bahn AG ist ein Global Player, der sich nicht um alles kümmern kann. Da muss man Abstriche machen. Aber wieviele Abstriche vertragen wir? Müssen wir uns wirklich darüber wundern, dass Lübeck immer weiter verdreckt, wenn einige Bäume, ein leer stehender Schuppen, eine Hecke für ihre Besitzer zu piefig sind, um sich darum zu kümmern? Warum sollten die Bürger ihren Gemeinsinn pflegen, wenn es Unternehmen, Institutionen, Verbände auch nicht mehr tun?

 

LN 14.4.06 von ov

Nabu rettet tausende
Schlutuper Kröten


„Achtung Kröten": Das Schild an der Industriestraße warnt die Autofahrer.  (Foto: Maxwitat)

Vor 1987 erwartete hunderte Frösche und Kröten in Schlutup bei ihrer jährlichen Laichwanderung ins Schlutuper Deepenmoor ein recht übles Schicksal. Meist endete das Amphibienleben statt mit dem Partner im Teich platt unter einem Autoreifen.

Seit jedoch ein Krötenzaun an der Straße durch das Schlutuper Industriegebiet aufgestellt wurde, haben die Tiere bessere Karten. Statt tot auf dem Asphalt landen sie lebendig in einem Eimer - und werden von Nabu-Mitarbeiterin Gabi Thimm und ihren 20 Helfern der Gruppe „Krötenschutz" sicher über die Straße befördert.

„In diesem Jahr wurden auf diese Weise schon 1200 Tiere gerettet", sagt Nabu-Sprecher Helmut Kaup. Die überwiegende Anzahl seien Erdkröten, Molche, Moor- und Grasfrösche gewesen. „Die Wanderung läuft aufgrund des kalten Wetters aber bisher noch recht schleppend." Amphibien benötigen feuchtes und warmes Wetter, bevor sie sich auf ihre Wanderung begeben. Der Sammelgruppe bleibt noch einiges zu tun: Rund 2000 Tiere werden noch erwartet.

 

LN 7.3.06

Minister: Bau der Ortsumgehung startet im Sommer

Mitte des Jahres startet voraussichtlich der Bau des zweiten Teils der Ortsumgehung Schlutup. Das hat der Kieler Verkehrsminister Dietrich Austermann (CDU) mitgeteilt. Austermann rechnet im April mit der Finanz-Zusage des Bundes für das drei Kilometer lange Anschlussstück von der Wesloer Landstraße zur Mecklenburger Straße. Die Ortsumgehung kostet rund 6,5 Millionen Euro. Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit dem 15. Dezember vor. Die Schlutuper warten seit 15 Jahren auf die komplette Ortsumgehung. Die Lübecker CDU erwartet eine deutliche Entlastung für den Stadtteil vom Autoverkehr. Auch Hafenwirtschaft und Gewerbebetriebe benötigten dringend die Umgehungsstraße. Verkehrszählungen hatten im vergangenen Jahr allerdings ergeben, dass die Zahl der Fahrzeuge auf der bestehenden Umgehungsstrecke sich halbiert haben. Ingrid Schatz, Vorsitzende der CDU Schlutup, fordert, dass jetzt sofort mit den Baumschnitt-Arbeiten auf der Trasse begonnen wird. Bis Ende März müssten die Kahlschläge vorgenommen werden, danach verbietet die Baumschutz-Verordnung solche Rodungsarbeiten.

 

  Ausgabe 5. Woche vom 02.02.2006 von OP

Lehrreiche Spende


(Foto: OP)

 
Heimatkunde zum Anfassen: 80 Exemplare des Buches „Wind und Wasser, Graupen und Grütze" von Autor Horst P. Schwanke (links im Bild) erhielt nun die Gesamtschule in Schlutup. Das Buch, das sich mit den alten Wind und Wassermühlen in Schlutup befasst, soll den jungen Schülern der Schule zur Orientierung im Stadtteil dienen und beispielsweise für Schülerrallyes eingesetzt werden. Ermöglicht wurde die Spende durch Geld, das die Schule von der Gemeinnützigen Stiftung Sparkasse zu Lübeck erhalten hatte. Gemeinsam mit Horst P. Schwanke freuten sich Jürgen Schreiber vom Gemeinnützigen Verein Schlutup, Georg Schopenhauer, der Leiter der Gesamtschule, sowie Frank Wohlfahrt von der Sparkasse (von links nach rechts im Bild). Das Buch kommt rechtzeitig zu einem doppelten Jubiläum: Die Gesamtschule wird in diesem Jahr nicht nur zehn Jahre alt, das Gebäude, in dem die Schule ihren Hauptsitz hat, wurde vor genau 150 Jahren erbaut. Wir gratulieren!  

 

LN 22./23.1.06

Stadt sperrt Weg in Schlutup

Der Verbindungsweg zwischen dem Stumpfen Weg und dem Bardowieker Weg in Schlutup ist jetzt vom Bereich Verkehr der Hansestadt gesperrt worden. Die Sperrung wurde nötig, weil sich die Treppe dieses Fußweges in einem sehr schlechten Zustand befindet. Zudem erfolgt kein Winterdienst, so dass die Gefahr besteht, auf den ausgetretenen und zum Teil sehr brüchigen Treppenstufen zu stürzen. Es ist vorgesehen, die marode Treppenanlage zu sanieren. Nach ersten Schätzungen dürfte das rund 10 000 Euro kosten. Die Zustimmung der Bürgerschaft vorausgesetzt, könnte die Sanierung der Treppe im Frühjahr erfolgen und der Weg anschließend wieder geöffnet werden. Die Sanierung sollte eigentlich schon im Herbst vergangenen Jahres erfolgen, scheiterte damals aber am Geldmangel.

 

LN 22./23.1.06 von latz

Lektüre über Mühlen und Graupen an der Schule

Heimatkunde hautnah: Ein Mühlen-Buch hat es jetzt zur Schullektüre in Schlutup gebracht.

Dreieinhalb Jahre ist es her, dass der umtriebige Heimatkundler Horst P. Schwanke sein Buch „Wind und Wasser, Graupen und Grütze" auf den Markt brachte. Eine liebevolle Abhandlung über Schlutups Wind- und Wassermühlen ist das, hübsch gebunden, klein und quadratisch - passt in jede Schultasche. Was allerdings nicht der Grund war, weshalb die Gemeinnützige Stiftung der Sparkasse zu Lübeck jetzt 2000 Euro bereit stellte, auf dass jeweils 80 Exemplare den Heimatkunde-Unterricht an der Grund- und Hauptschule sowie der Gesamtschule Schlutup beleben sollen. „Die Aktion ist ein schönes Beispiel dafür, wie Schüler an Ortsgeschichte herangeführt werden können", meint Frank Wohlfahrt von der Sparkasse.


Schaut her, liebe Schlutuper Schüler: So sah eine Kochstelle um 1870 aus, zu sehen in „Wind und Wasser, Graupen und Grütze". (Foto: Schwanke)

Mehrere Jahrgänge sollen sich an den Büchern erfreuen können, wird ihnen doch eine Überlebensdauer im harten Schulalltag von sieben bis acht Jahren zugeschrieben. Ein weiterer interessanter Aspekt: Traute Schwanke liefert in dem Buch auf knapp 30 Seiten Kochrezepte aus der guten alten Zeit, und da wäre es doch denkbar, dass die Damen und Herren Schülerinnen und Schüler demnächst den Kochlöffel für die Lieben daheim schwingen möchten.

Eine Graupensuppe könnten sie zubereiten, schön mit Hammelknochen, Suppengrün und Perlgraupen. Oder Schusterpastete, deftig mit Pellkartoffeln, rohem Schinken und Bismarckheringen. Oder Schnippelbohnen, oder Buchweizengrütze. Wer's selbst ausprobieren möchte, bekommt das Buch für zwölf Euro im Buchhandel. Oder fragt einen Schüler seines Vertrauens, ob er mal einen Blick werfen ... Doch halt: Abschreiben ist ja eigentlich nicht erlaubt, und so wollen wir es dem Gewissen kochfreudiger Schlutup-Fans überlassen, wie sie an die korrekte Zubereitung von Steckrübenpuffern oder Grünen Klößen gelangen möchten.

 

LN 3.1.06

Ortsumgehung:
Warten auf das Geld

Der lang ersehnte Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Teil der Ortsumgehung Schlutup liegt seit dem 15. Dezember vor. Jetzt wartet man im Kieler Verkehrsministerium auf die zugesagten Gelder des Bundes, der die sieben Millionen Euro teure und drei Kilometer lange Umgehung finanziert. Weil der Bund noch keinen beschlossenen Haushalt für 2006 hat, müssen sich die Schlutuper noch gedulden. Das Kieler Verkehrsministerium rechnet im Sommer mit einem Haushaltsbeschluss. Bei Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium im Frühjahr will Kiel sich bemühen, die Gelder so schnell wie möglich frei zu bekommen, so Sprecherin Karin Fehlau. Die Schlutuper warten seit 15 Jahren auf die komplette Ortsumgehung.