Presseberichte aus dem Jahr 2006 (September - Oktober):            [ zurück ]  
Ortsumgehung: Die Bagger sind schon da 
Neues Buch von Horst P. Schwanke 
Die Menschen auf der anderen Seite 
Schlutup: Feuerwehr rettet Pferd aus dem Moor 
Das traurige Ende von St. Ansgar
Abschied von St. Ansgar: Bagger reißt die Kirche ein
  

 

LN 21.10.2006 von Sebastian Prey

Ortsumgehung Schlutup:
Die Bagger sind schon da

Seit 1989 fordern die Schlutuper eine neue Ortsumgehung.
Viele halten den Bau schon für überflüssig. Doch die Straße kommt - am 3. November erfolgt der offizielle erste Spatenstich

Bagger und Traktoren machen den Weg frei. Gleich hinter der Einmündung von der Mecklenburger Straße zur Straße Alt Lauerhof machen die schweren Geräte das Areal platt. Bäume und Sträucher verschwinden, Stubben werden aus dem Erdreich gezogen und Bohrfestpunkte gesetzt. Damit in 14 Meter Tiefe Aufzeichnungsgeräte platziert werden können, die Aussagen zur Untergrundbeschaffenheit machen sollen. Kommende Woche wird zudem mit dem Bau der Baustraßen begonnen. Damit am 3. November auch schon etwas zu sehen ist, wenn Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Dietrich Austermann und der Berliner Staatssekretär Ulrich Kasparick zum ersten Spatenstich nach Schlutup kommen. Die Fertigstellung der etwa zwei Kilometer langen Umgehung zieht sich allerdings auch weiterhin. Freie Fahrt wird es dort wohl erst ab 2009 geben.


Günter Radloff verfolgt als Bauleiter für die Baustoff- und Bodenprüfung die Bohrarbeiten.

Aufgrund des morastigen Untergrunds muss für die zwei Kilometer lange Umgehung auch eine Brücke gebaut werden. Dazu muss der Boden in diesem Bereich zunächst stark verdichtet sein. Hierfür wird eine so genannte Auflast aufgebracht - eine bis zu sechs Meter hohe Sandschicht. „Die muss mindestens zehn Monate einfach nur liegen. In der Zwischenzeit wird es auch keine weiteren Bautätigkeiten geben", erklärt Klaus Seholler, stellvertretender Niederlassungsleiter in Lübeck beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Erst, wenn der Boden so verdichtet ist, dass die Standfestigkeit der Brücke gewährleistet ist, werde deraufgeschichtete Boden zum Teil abgetragen und mit dem Brücken- und auch Straßenbau begonnen. Die etwa zwei Kilometer lange und im Durchschnitt zehneinhalb Meter breite Straße (inklusive Bankette), die die Mecklenburger Straße mit der Wesloer Landstraße verbinden wird, soll den Wesloer Weg entlasten. Diese Straße, die mitten durchs Lauerholz führt, soll dann wieder der Natur zurückgegeben werden.

Der Bund finanziert die sieben Millionen Euro teure Baumaßnahme. Seit Fertigstellung der A 20 hat sich der Verkehr um Schlutup allerdings mehr als halbiert. Deshalb ist der Bau der Ortsumgehung mittlerweile umstritten. Die ansässigen Verbände und Hafenwirtschaft stehen aber weiter zu dem Projekt.


Die Bäume wurden schon gefällt. Jetzt reißt ein Bagger noch die mächtigen Stubben aus der künftigen Trasse der Ortsumgehung.                         Fotos: Sebastian Prey


Der Wesloer Weg führt mitten durchs Lauerholz: Nach Fertigstellung der Ortsumgehung soll diese Durchfahrt geschlossen und der Natur überlassen werden.

 

LN 12.10..2006 von Sabine Latzel

Neues Buch von Horst P. Schwanke
über Kirchen und Kapellen in Schlutup

Er hat es schon wieder getan: Heimatforscher Horst P. Schwanke hat sein drittes Buch herausgebracht, und wie bei den Vorgängern steht erneut Schlutup im Mittelpunkt. Beziehungsweise die Kirchen und Kapellen des Ortes, nachdem Schwanke bereits Wind- und Wassermühlen („Wind und Wasser, Graupen und Grütze") sowie Fischerhäuser („Das Haus der Fischer") unter die Lupe nahm.


„Lasst doch die Kirche im Dorf" - so heißt Horst Schwankes neues Buch, das Pastorin Christina Kayales hier stolz präsentiert. Foto: Dirk Silz

Jetzt also Kirchen und Kapellen, unter dem Titel „Lasst doch die Kirche im Dorf" - gibt es von denen überhaupt so viele in Schlutup, dass sie ein ganzes Buch füllen? Ja, Stoff genug habe er sammeln können, erzählt der Autor, „ein Viertel des Materials ist gar nicht veröffentlicht worden". Erwartungsgemäß nimmt St. Andreas den Großteil des Buches ein. Aber auch der Kapelle auf dem neuen Friedhof an der Wesloer Straße ist ein Kapitel gewidmet, ebenso der einstigen Travelager-Kapelle, der Neuapostolischen Kirche am Markt und natürlich der katholischen Ansgar-Kirche, die mittlerweile abgerissen wurde.

Nichtsdestotrotz ist die fast 600 Jahre alte Andreas-Kirche die Kirche in Schlutup, „jeder hier im Ort ist stolz auf sie", sagt Pastorin Christina Kayales und gibt gleich selbst ein Beispiel jenen Stolzes, wenn sie von St. Andreas schwärmt: „Wir haben hier Kostbarkeiten, nach denen jedes Museum lechzen würde, vom alten Klingelbeutel bis zum letzten Schlutuper Kahn."

Was Horst Schwanke alles so entdeckt hat in der Kirche, hat er aufgeschrieben und mit vielen Fotos bebildert. Den Altar von 1716, die Wappenfenster aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die Taufe mit der gotischen Säule, die Grabplatte von Pastor Steinfeld (1675-1727) oder den Kronleuchter mit Doppellöwenkopf. Er berichtet von verlorenen Kirchenschätzen, Konfirmanden, „dat oll Preesterhuus" und von den Fischern und ihrer Kirche. „Bei Kirchenführungen bemerke ich immer wieder Neues, aber irgendwann einmal muss man ein Buch ja auch abschließen", so der Heimatforscher.

„Lasst doch die Kirche im Dorf. Kirchen und Kapellen in Schlutup" ist bei Schmidt-Römhild erschienen, hat 104 Seiten und kostet 12 Euro. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buches soll die Kirchenmusik in Schlutup gefördert werden. Das Werk gibt es bei „Zigarren Steffen", „Schreibwaren Strehl" und in der Filiale der Deutschen Bank in Schlutup, in den LN-Geschäftsstellen, bei Weiland in der Königstraße und bei Arno Adler in der Hüxstraße.

 

 

LN 5.10..2006 von Josephine von Zastrow

Die Menschen auf der anderen Seite

  
Schlutuper waren das „Feindobjekt Trave". Damals, als die DDR noch kurz vor Schlutup endete. Wie viel man jenseits des Stacheldrahts über die westliche Seite wusste, wird in der Ausstellung „Stasi im Ostseeraum" dokumentiert.

Man sah sie nicht, und man kannte sie doch. Die Menschen, die jenseits der Grenze lebten. Was beispielsweise Trucker-Fahrer, die die Grenze in Selmsdorf-Schlutup passierten, wussten und preiszugeben bereit waren - das wurde auf der DDR-Seite notiert. Fein säuberlich. „Auch unser Zollgrenzhaus war genau aufgezeichnet", zeigt sich die Schlutuperin Ingrid Schatz (62) entsetzt.

Das so akkurat aufgezeichnete flache Gebäude steht immer noch dort, wo es auch schon zu DDR-Zeiten stand - in der Mecklenburger Straße 12. Heute ist darin die Grenzdokumentationsstätte Lübeck-Schlutup untergebracht, Ingrid Schatz hat sie vor zwei Jahren mit ins Leben gerufen. Und bis zum 5. November gibt es darin die Ausstellung „Stasi im Ostseeraum" zu sehen. Dokumente des Überwachungsapparats der Staatssicherheit, Dokumente über Fluchten aus der DDR, Dokumente der deutschen Teilung.

Ein graues Schlauchboot steht in der Mitte des Raumes,. mit dem sind Greifswalder Ärzte über die Ostsee entkommen - rüber auf die andere Seite der Grenze. Daneben hängt der Haftbefehl, der später in der DDR ausgestellt wurde. Genauestens hat die Stasi aufgelistet, wie es zu der Flucht hatte kommen können. Auch diese Unterlagen kleben an der Pinnwand gleich neben dem Flucht-Boot. Erwischt hat die Stasi die Greifswalder Ärzte nicht - aber Freunde, Mitwisser, Fluchthelfer, die in der DDR geblieben waren.


Überholt: Das Schild steht seit 16 Jahren nicht mehr im Straßenrand, es ist Teil der Ausstellung. Fotos: Jvz


Überrascht: Besucher Jens Tidow (67) übergibt Ingrid Schatz (62) ein Büchlein über die Zollverwaltung. Der ehemalige Zöllner hat früher an der Grenze Lauenburg-Horst gearbeitet und das Buch der Grenzdokumentationsstätte als Geschenk mitgebracht.

Schlichte, aber eindringliche Dokumente aus einer anderen Zeit. Damit diese deutsche Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, hat die Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Rostock diese Ausstellung organisiert, sie macht nun Station in Schlutup. Einige Besucher sind „tief betroffen" und notieren das auch ins Gästebuch, andere finden die Ausstellung „sehr interessant" - und wieder andere
können die Dokumente aus der Zeit der Grenze kaum aushalten, wie die Frau mit dem blonden Haar und der dunklen Brille, die immer wieder sagt: „Ich mag mich gar nicht an all das erinnern."

Mindestens 16 Jahre ist all das her, die jüngeren Besucher erleben die Ausstellung eher als eine Reise in die Geschichte denn als Zeitdokument. Genau dieser jüngeren Generation wollen Ingrid Schatz und ihre Mitstreiterinnen der Grenz- und Dokumentationsstätte, Christa Gieseler (69) und Brigitte Ziebell (65), die Zeit der Teilung näherbringen. Alles ehrenamtlich, versteht sich. Denn Geld gibt es nicht - weder von der Stadt, noch vom Land noch vom Bund. 30 Schulklassen sind bereits zu Besuch gekommen, am meisten Spaß machen den Ehrenamtlern die Führungen, das Erzählen aus der Zeit, als es die Grenze noch gab. „Wir sind hier ja direkt vor Ort", sagt Schatz. „Wir wissen wo die Grenze entlanglief, können sie zeigen."

Und eigene Geschichten können sie auch beisteuern: So sind beim Renovieren des alten Zollgrenzhauses unter den Pappkonstruktionen des Hauses Stahlwände zum Vorschein gekommen - natürlich abhörsicher.
Dennoch scheint die Stasi einiges mitbekommen zu haben - über die Menschen jenseits der Grenze.

Die Ausstellung Ist bis zum 5. November geöffnet,
täglich In der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

 

 HL- live.de  Newsletter vom 03.10.2006

Schlutup: Feuerwehr rettet Pferd aus dem Moor

Am Montagvormittag kam die 20-jährige Stute Corinna auf ihre Koppel an der Ottostraße in Lübeck-Schlutup. Als die Besitzerin am Nachmittag gegen 16 Uhr nach ihrem Pferd sehen wollte, hörte sie nur ein Schnauben. Das Tier war im Unterholz bis zum Bauch im Moor versunken.

 

Mit Schläuchen versuchte die Feuerwehr das Pferd aus dem Moor zu ziehen. Foto: JW

Vermutlich hat sich Corinna vor dem Regen schützen wollen und suchte den Schutz des dichten kleinen Waldstücks. Hier geriet sie in eine morastige Grube und versank bis zum Bauch. Wie lange sie auf Hilfe warten musste, ist nicht bekannt.

Die Feuerwehr rückte an, um das Tier zu retten. Es war sichtlich erschöpft. "Ein Pferd muss auf die Beine", erklärt Tierarzt Dr. Hanko Bornemann, der Corinna erst einmal ein Schmerzmittel gab. Die Retter entfernten einen Baum und forderten schweres Gerät vom THW an. Immer wieder versuchten sie, mit Schläuchen unter dem Pferd es aus dem Morast zu ziehen. Corinna, die inzwischen auch unterkühlt war, brauchte immer wieder eine Pause.

Nach einer Stunde dann die Erlösung. Mit vereinten Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Schlutup und fachmännischer Anleitung des Tierarztes erreicht Corinna langsam festen Boden. Damit ist die Gefahr für das Leben der 20-jährigen Stute noch nicht gebannt. "Jetzt besteht die Gefahr einer Lungenentzündung", erklärt der Tierarzt. Für Corinna ging es erst einmal in den warmen Stall. Und für die Feuerwehr gab es ein Küßchen der Reiterin.

  

 HL- live.de  Newsletter vom 09.09.2006

Das traurige Ende von St. Ansgar

Über 50 Jahre wurden in St. Ansgar in Schlutup Gottesdienste gefeiert, Trauerfeiern abgehalten und Bünde für das Leben geschlossen: Jetzt macht der Abrissbagger das Gebäude platt. Am Freitagnachmittag fiel der Turm.

 

Im Jahr 2004 wurde die katholische Kirche entweiht, in diesem Juni kam die Abrissgenehmigung. Am Donnerstag rückte die Abrissfirma an und begann mit den Arbeiten. Am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr war dann der Turm dran. Mit einem Schlag machte der Bagger den halben Kirchturm kaputt.


Einmal zugepackt...                                            


... blieb nach Sekunden nur eine Staubwolke.     

"Wir bedauern diesen Schritt sehr, sehen aber keine Alternative", sagt Michael Focke vom Erzbistum Hamburg. Man habe sich in der Vergangenheit intensiv mit einer neuen Nutzungsmöglichkeit der Kirche beschäftigt und auch mit einigen Interessenten verhandelt. Allerdings entsprachen die neuen Nutzungskonzepte der Kaufinteressenten nicht den Vorstellungen des Erzbistums Hamburg. "Wir achten selbstverständlich darauf, dass eine Kirche trotz Profanierung würdevoll genutzt wird. Davon konnte uns aber keiner der potentiellen Käufer überzeugen", so Focke.

Die nächste Kirche, die in Lübeck abgerissen wird, ist die Melanchthon-Kirche. Sie soll Ende des Jahres entweiht werden und könnte nächsten Sommer dem Bagger zum Opfer fallen.

In der kommenden Woche
sollen auch die letzten Spuren
 von St. Ansgar beseitigt sein.
 Fotos: VG

 

LN 8.9.2006 von Sebastian Prey

Abschied von St. Ansgar:
Bagger reißt die Kirche ein.

Die frühere Kirche St. Ansgar verschwindet. Gestern rückte der Bagger an. Ein schwerer Schlag für viele Katholiken.

Werner Lopitz hat Tränen in den Augen. Seine Kirche wird abgerissen. „Ich bin gebürtiger Schlutuper, und das ist meine Kirche. Es tut einfach nur weh", sagt der Maurermeister und zückt den Fotoapparat. Er macht ein letztes Bild von St. Ansgar. Der Anblick des Baggers und das schon halb eingerissene Kirchendach macht ihn richtig wütend. „Uns hat hier keiner gefragt. Das alles haben die Kirchenoberen in Hamburg über unsere Köpfe hinweg entschieden", erzählt der 65-Jährige, der mit dem Bauwerk eine Menge verbindet. Tauffeiern, Kommunionen und Hochzeiten hat Lopitz hier erlebt und mitgemacht. „Meine Eltern haben mich mit trocken Brot in die Schule geschickt, damit sie für den Bau der Kirche Geld spenden konnten. Jetzt wird die Kirche einfach abgerissen", sinniert Lopitz, der auch 25 Jahre dem Kirchenvorstand angehörte.


Letzter, wehmütiger Blick auf St. Ansgar: Werner Lopitz (65) verfolgt betroffen, wie der
Bagger der Abbruchfirma Grabowski die frühere Kirche abreißt. (Foto: Sebastian Prey)

Im März 2004 fand unter großer Anteilnahme der Gläubigen der letzte Gottesdienst in der Kirche statt. Das Gebäude wurde anschließend profaniert, also entweiht. Seitdem dürfen in dem 1953 gebauten und liturgisch geweihten Gebäude keine Gottesdienste mehr gefeiert werden. Lopitz besucht die Messen nun zumeist in Kücknitz. Für viele, insbesondere die älteren Schlutuper Kirchgänger, sei dies jedoch zu aufwändig.

Bevor die frühere Kirche an der Wesloer Straße abgetragen wurde, hat der Kirchenkreis noch einige Gegenstände aus dem Bau geholt. Das große Kreuz von der Rückwand wurde gestern früh abmontiert und in Plastikfolie verpackt am Pfarrhaus abgelegt. Für 600 000 Mark sei das Pastorat und Gemeindehaus noch vor wenigen Jahren saniert worden. „Seit drei Jahren steht es nun komplett leer. Die reine Verschwendung", empört sich Lopitz. „Im Gegenzug wurde der Hamburger Mariendom mit goldenen Lettern versehen, aber für unsere kleine Kirche ist kein Geld da!"

Beim Erzbistum Hamburg hat man für diese Kritik wenig Verständnis. Sprecher Manfred Nielen: „Wir bedauern diesen Schritt sehr, sehen aber keine Alternative zum Abriss." Man habe sich in der Vergangenheit intensiv mit einer neuen Nutzungsmöglichkeit der Kirche beschäftigt und mit einigen Interessenten verhandelt. Allerdings entsprachen die Nutzungskonzepte der Kaufinteressenten nicht den Vorstellungen des Erzbistums Hamburg. Unlängst sei auch ein Makler beauftragt worden, um das Grundstück inklusive Gemeindehaus zu veräußern. Laut Bernhard Duhn, Leiter der Abteilung Kirchengemeinden, gebe es auch schon zwei Kaufinteressenten.

Hintergrund für die Schließung und den jetzigen Abriss der St. Ansgar-Kirche ist die finanzielle Misere der katholischen Kirche. Im Zuge einer Umstrukturierung wurden die etwa 21 000 Katholiken in Lübeck von neun auf fünf Pfarreien aufgeteilt. Im Stadtteil Schlutup leben um die 600 Katholiken.