Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Andreas Schlutup

  

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1703  Der Wetterhahn und der Kropf wurden erneuert.

1711  Während des Nordischen Krieges wurden am 7.12. gefangene Schweden in der St.Andreas-Kirche eingesperrt. Dänische, sächsische und russische Truppen waren in Verfolgung des geschlagenen schwedischen Heeres bis nach Schlutup vorgedrungen.

1712  Der Turmhelm musste mit Holzschindeln neu eingedeckt werden.
30 Jahre später waren diese Arbeiten wieder fällig.

1714  Bild des Pastors Meno Müller.
Ein neuer Klingelbeutel wird gekauft, aber bald gestohlen. 1728 wurde erneut einer gekauft.

1716  Aus dem Vermächtnis des Lübecker Kaufmanns Adolf Brüning (1714 verstorben) wurde der hölzerne Barockaltar mit den Seitenfiguren des Glaubens und der Hoffnung geschenkt (vgl. das Jahr 1847).
Neue Fenster für die Kirche stiftete der Stadtrat. Das Wappen des Ratsmitgliedes wurde in das Fenster eingearbeitet. Ebenso wurde der Stadtadler in eine Bucht gesetzt.

1731  Die übrigen Fenster wurden von ”guten Freunden außerhalb der Gemeinde geschenkt”.
Schlutups Einwohnerzahl wuchs. Die Kirche wurde vergrößert, indem die Empore bis an die Orgel erheblich verbreitert worden war. 1871 wurde die Empore nochmals vergrößert, und zwar über die gesamte Kirchenschiffbreite. Hier fand später die Orgel ihren Platz.

1735  Bau der Orgel mit 11 Registern.

1739  Verbot für die Schlutuper Fischer, den Fischfang zum Besten der Kirche vor der Fastenzeit (Passionszeit) zu betreiben. 1746 wurde betont, ausschließlich während der Fastenzeit für ihre Kirche fischen zu dürfen. 1748 war die Erlaubnis erteilt, einen Sonntag binnen 14 Tagen nach Mittag für die Kirche auf Fischfang zu gehen. Weil 1784 und 1786 und 1789 der Sturm zu groß bzw. der Winter zu hart gewesen waren, wurde jeweils die Genehmigung für andere Sonntage gegeben. 1788 musste der Wadenmeister Vogler aus Travemünde verurteilt werden, weil er Schlutuper am Fischen für ihre Kirche behindert hatte. 1880 wurden erneut zwei Travemünder vor Gericht gestellt. Die Fastenfischerei war mehrmals bis 1899 geregelt worden. 1899 wurden per Senatsbeschluss die Kirchenfischzüge aufgehoben und eine Entschädigung gezahlt.

1741  Bemalung der Orgel und Malerarbeiten an der Kanzel.
Zwei Eichenbäume wurden wegen des Turmes gekauft.

1743  Turmsanierung.