S C H L U T U P
Geschichtliches und Kulturgeschichtliches von der Untertrave und
aus dem Burgtor-Landgebiet des lübeckischen Freistaates von Carl Westphal

  

Kirchengeschichtliches (Teil 1):
Religionsanschauungen der Germanen und Slaven
Die Einführung des Christentums
Kapelle und Pfarrkirche 
Die lutherische Lehre
Die Einnahmen der Kirche und Pfarre
Die Pastoren nach der Reformation 

 

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Teil 2:
Das Kirchengebäude  
 

     Religionsanschauungen der Germanen und Slaven

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Unsere Vorfahren 

Das deutsche Volk war in alter Zeit bekanntlich ein heidnisches. Die Götter unserer Vorfahren waren nicht, wie die Götter der Griechen, Abbilder der Menschen, gleich diesen mit mancherlei Fehlern behaftet und von allerlei Leidenschaften beherrscht, sondern dieselben überragten das Menschengeschlecht weit, nicht nur an Kraft und Stärke, sondern auch an Weisheit und Gerechtigkeit, sowie an Tugend und Edelsinn. Man verehrte die Gottheit vielmehr in heiligen Wäldern und Hainen, oder brachte ihr auf steinernen Altären mitten auf offener Heide Opfer dar. Besonders galt das edle Pferd, zumal das weiße, als ein den Göttern geweihtes Tier. Hieran erinnert auch die Anbringung zweier gekreuzter Pferdeköpfe aus Holz an den Giebeln unserer alten Häuser.

Götter und Menschen 

Als obersten Gott verehrte man Wuotan oder Wodan, nordisch Odhin, den "Allvater" oder den "Vater der Götter und Menschen". Von seinem erhabenen Throm lenkt er die Welt. Besondere Freude hat er an Kampf und Krieg.

Vom Göttersitz 

Den tapferen Streitern verleiht er den Sieg und lässt sie, wenn sie auf der Walstatt gefallen sind, durch die Walküren hinauf führen zu dem Göttersitz, der Walhalla. Doch nicht immer thront er droben in majestätischer Ruhe. Zu Zeiten fährt er auch vom Himmel hernieder und braust im schwarzen Unwetter als ein "wilder Jäger" mit krachendem Getöse einher, so dass alles vor ihm erzittert.

Gottheiten 

Neben Odhin oder Wuotan tritt seine Gemahlin Frigga oder Fricka, die gütige Mutter Erde. Sie heißt auch Frau Holle, die Holde oder Huldreiche, die mit freigebiger Hand den Menschen Segen spendet. Auch verschiedene Söhne Odhins oder Wuotans nennt die nordische bezw. altdeutsche Mythologie, in erster Linie den mächtigen Thor oder Donar, den Donner- und Wettergott, den einarmigen Tyr oder Ziu, den Gott des Schwertes oder Krieges, und Baldur, den freundlichen Licht- und Friedensgott. Außer diesen wären noch viele andere, sowohl gute, hilf- und segensreiche Gottheiten, als auch finstere, verderbenbringende Gewalten aufzuführen.

Wenden siedeln sich
an der Trave an
 

Als dann die Germanen von anderen Volksstämmen zurückgedrängt wurden, siedelten sich mehrere unter den Namen Wenden oder Slaven bekannte, kleinere Völkerschaften an den Ufern der Trave an. Als charakteristische Eigenschaften des Slaven sind und schon bekannt: starrer, ernster Sinn und unbezähmbare Raublust, mit Treulosigkeit gepaart. Eine Macht nur erkannte der Sklave über sich, die seiner Priester. Diese waren die Seele des slavischen Volkes. Selbst später, als es Fürsten unter ihnen gab - monarchisch bildete sich die Verfassung dieses Volkes erst dann, als es beständig zum Kriege mit anderen Nationen gerüstet sein mußte - galt der Priester ihnen mehr als der Fürst.

Religionslehre 

Über die Religionlehre der Slaven herrscht noch bis auf unsere Zeiten tiefes Dunkel. So viel ist gewiß, daß der Slave an ein unsichtbares Wesen glaubte, daß dem Menschen nichts als gutes erzeige, aber auch zugleich an ein zweites, daß ihn anfeinde. Außerdem beugte der Wende sein Knie noch vielen niedrigeren Gottheiten, die seine Priester aus Ton oder Erz in beliebigen Formen schufen. Besonders verehrten die um Lübeck wohnenden Slaven den männlichen Götzen Prove, dem man Eselsohren gegeben, den man mit einer Krone geziert und in einem Haine, der mit einem festen Gitter umgeben war, aufgerichtet hatte; in der linken Hand trug der Gott einen Spieß, an dem eine kleine Fahne gefestigt war; in der rechten ein Eisen, der Pflugschar nicht ganz unähnlich. Nur die Priester und diejenigen, welche dem Götzen ein Opfer brachten - Christen waren ihm am liebsten - durften sich dem Gotte nähern. Bei den Altären ihrer Götzen wurden die oben erwähnten Versammlungen des slavischen Volkes gehalten, in denen die Priester - nicht die Fürsten - über Krieg und Frieden entschieden, Könige einsetzten oder sie entthronten.

Heilige Lehre 

Wie wenig stimmt aber das alles zu der heiligen Lehre dessen, der dar gesagt hat: " Liebert eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen!" Welch ein düsterer Schatten fällt damit auf die ganze Religion, die so etwas von ihren Bekennern forderte! So war es denn hochnötig, daß auch unseren heidnischen Vorfahren die Segnungen des Christentums gebracht wurden, daß auch ihnen die rechte Gotteserkenntnis aufging und damit zugleich die Erkenntnis für wahrhaft sittliches Handeln. Die Bekehrungsversuche einzelner Apostel hatten zunächst einen negativen Erfolg.

 

     Die Einführung des Christentums

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Das 10. Jahrhundert

 

Der Bekehrungseifer, welcher Mitte des 10. Jahrhunderts dem Kaiser Otto I. wider die Dänen das Schwert in die Hand gab, bewog denselben schließlich auch, die Wenden von dem heidnischen Götzendienst abzuziehen. Friedfertige Apostel würden mit ihren Hirtenstäben und aller ihrer Beredsamkeit bei einem so unbiegsamen Volk, wie die Wenden und Slaven waren, auch da noch nichts ausgerichtet haben. Allein eine Anzahl von mehr als dreißigtausend Aposteln, mit Schwert und Spießen bewaffnet, konnten der guten Sache schon einen Nachdruck geben. Die sächsischen Mönche machten sich ein Verdienst daraus, diese unseligen Religionskriege Otto I. mit übertriebenen Lobeserhebungen zu krönen. Daher müssen wir uns nicht irre machen lassen, wenn wir von so vielfältiger Bezwingung und Unterwerfung der Wenden lesen und dem ungeachtet gewahr werden, daß das wendische Reich nach wie vor in hoher Blüte bestehen bleibt. Zwar ist die nicht zu leugnen, daß Otto verschiedene Siege über einzelne slavische Völker erfochten, daß er ihnen die christliche Religion anpreisen ließ, auch verschiedene Bischoftümer zu Magdeburg, Meißen, Brandenburg, Havelberg und anderen Orten angelegt hat, um diese Nationen von dem heidnischen Aberglauben abzulenken. Aus diesem allen aber ist noch keine Bezwingung sämtlicher Slaven zu folgern. Kaum hatte nämlich Otto den Rücken gewende, kaum war die Gefahr vorüber, so entzogen diese neuen Christen sich ebenso schnell dem Gehorsam ihres Überwinders, alsl sie die zum Schein und aus Zwang angenommene Religion, deren Lehrsätze sie gar nicht kannten, wieder verließen und zu den Altären ihrer Götzen zurückkehrten.
Das 11. Jahrhundert

 

Zu Anfang des 11. Jahrhunderts griffen die Wenden wegen verschiedener Vorkommnisse zu ihren Waffen und wandten sich gegen die Christen. Nordalbingien (Holstein) empfand zuerst die Wut der Wenden. Es ward mit Feuer und Schwert verwüstet. Hauptsächlich mußte die Geistlichkeit leiden. Diejenigen, welche durch die Flucht nicht entkommen konnten, wurden wie das Vieh niedergemetzelt; nur sechzig wurden gleichsam zum Triumph bewahrt. Mit diesen verfuhren die Wenden auf die unmenschlichste Weise. Ihnen ward die Haut kreuzweise über dem Kopf aufgeschnitten und herabgezogen, oft auch die Hirnschädel geöffnet. In solch elendem Zustand wurden sie mit auf den Rücken gebundenen Händen herumgeführt und zu Tote gegeißelt. Als dem Wendenfürsten Mistevoy all diese Greuel zuwider wurden und er gar die Schäden wieder gutmachen suchte, zwang ihn sein Volk, Krone und Zepter niederzulegen und freiwillig nach Bardewick ins Elend zu gehen. Ihm folgte sein Sohn Udo auf den Thron. Während seiner Regierungszeit als obotritischer Fürst herrschte Ruhe und Frieden. Er wurde im Jahre 1032 von einem sächsischen Edelmann meuchlings überfallen.
Einzug des Christentums

 

Udo hinterließ einen Prinzen, namens Gottschalk, der auf dem Kloster St. Michaelis zu Lüneburg in den Grundsätzen der christlichen Religion erzogen und in den Wissenschaften unterrichtet wurde. Kaum hatte er seines Vaters Thron bestiegenen, entschloss er sich, dessen Tod zu rächen. Bevor aber hatte er den christlichen Glauben verlassen, weil er den Eifer kannte, mit dem seine Obotriten dem Dienst ihrer Götzen ergeben waren. In dem folgenden Kampf gegen die Sachsen kam Gottschalk in Gefangenschaft. Als er später wieder den Thron der Obotriten bestieg, brach er völlig mit seinem scheinbar gewahrten Christenhaß. Nie hat ein Fürst so unglaublichen Bekehrungseifer geäußert, als Gottschalk. Überall wurde das Christentum gepredigt, und seine Bemühungen hatten den erwünschten Erfolg.
Gottschalk
Köster zu Lübeck

 

Auch Lübeck verdankt Gottschalk die Wiedereinführung der christlichen Religion in seinen Mauern. Diese slavischen Geschichtsschreiber erwähnten ausdrücklich, daß Gottschalk Köster zu Lübeck erbaut und mit Mönchen und Nonnen besetzt habe. Dieses war im Jahre 1050. Weil Gottschalk häufig seine Hoflager in Lübeck hielt, so wurde die Stadt mehr denn je angebaut und verschönert.

     Kapelle und Pfarrkirche

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Der Anfang einer
zweiten Christenverfolgung

 

Als am 7. Juni 1066 Gottschalk in der von ihm erbauten Kirche zu Lenzen gerade im Begriff war, die Wahrheiten der christlichen Religion der versammelten Gemeinde zu predigen, fielen plötzlich Mißvergnügte in die Kirche ein und richteten ein erschrecktes Blutbad an, dem auch Gottschalk zum Opfer fiel. Dieses war nun der Anfang einer zweiten Christenverfolgung. Wer seine Knie nicht vor dem Götzen Radegast beugte, wurde ohne Verschonen auf die grausamste Art getötet. Die kaum wieder aufgebauten Kirchen und Klöster wurden abermals dem Erdboden gleich gemacht.
Die erste Kirche in Lübeck
wird gebaut

 

Erst um das Jahr 1100 wurde unter Heinrichs Herrschaft das Christentum in Lübeck wieder eingeführt. Auch eine Kirche wurde wieder gebaut. Man nimmt an, daß dieselbe zwischen Schwatau und Trave lag. Damit stimmen auch die neuesten Funde in Alt-Lübeck bei dem Zusammenfluß zwischen der Trave und der Schwartau überein.
Einzug des Christentums

 

Von nun an blieb das Christentum, auch nach Erbauung des jetzigen Lübeck, unserer Heimat erhalten. Nur für kürzere Zeit vermochten die noch folgenden Überfälle heidnischer Fürsten den Gottesdienst zu unterbrechen.
Schlutup wird zur
St.Jakobikirche eingepfarrt

 

Im Laufe der Zeiten wurde dann Schlutup zusammen mit dem alten "Heynkwyk" zur St. Jakobikirche in Lübeck eingepfarrt. Wir finden sogar Nachrichten, nach denen schon in den ältesten Zeiten in Schlutup eine Kapelle sich sollte befunden haben. Über die Zeit der Gründung der Kapelle besagen jedoch diese Nachrichten nichts. Ihre Stiftung dagegen wird einem Otto von Gartze zugeschrieben. Dieser Kapelle stand ehemals einen Rektor vor.
Die erste Kapelle

 

Der Rat zu Lübeck erlangte im Jahre 1436 von dem damaligen Probst Bertold, daß die Kapelle zur Pfarrkirche - offte Parkerke tho Slucop und Herynwyk - erhoben ward. Auch erteilte er der neuen Kirche damals eine jährliche Rente von 16 Mark aus dem Dorfe Roleveshagen, und 1437 erhielt sie 22 Mark Rente aus Lüneburg angewiesen. Im Jahre 1442 finden wir Benedikt Wittenborch als Pfarrer zu Schlutup aufgeführt. Melle sagt von dieser Kirche noch, daß dort "viele geistliche Brüderschaften zu Ehren des heil. Nicolas und des heiligen Leichnans ihre Zusammenkunft hielten." Schon als Kind wurde zum Nachfolger des Benedikt Wittenborch bestimmt Heinrich Gatze, wahrscheinlich ein Verwandter des Erbauers.
Urkunde vom 23.4.1436

 

Die Urkunde, durch welche die Kapelle zur Pfarrkirche erhoben wurde, datiert vom 23. April 1436. In einer allerdings mangelhaften, alten niederdeutschen Übertragung sei sie nachstehend wiedergegeben, wie sie im "Staatsbürgerlichen Magazin von 1829" enthalten ist:
 

 

"Bertoldus, Provest der Kerken to Lubeke, in deme werliken Rechte Doctor, van dem erwerdigen in Gode Vadern unde Heren, Heren Johanne, Bisschoppe to Lubeke, nu in Vernem afwesende darto geschicket, in den geystliken unde werliken Dingen eyn gemeyne Vicarius, to eynes Dinges ewigen Dechtnisse, den otmodigen unde erliken innygen Beden, unde den besunderen, vormyddelst welkeren men mach vorwesen den Vorvarlicheiden der Zelen unde darvan dat götlike Ambacht wert vormeret, gerne syn togeneget unde desülven vormyddelst beqwemen Gunsten vorfolgen, de erliken Bede der vorsichtigen Manne Borgemestern unde Rades der S tad Lubeke, uns nuwelikest geboden, inneholden: dat de Dorpere Slukopp unde Herinckwygk Lubescher Stichtes, under ereme dagelichen Bescherme, syn belegen, allene van der Parkerken Sunte Jacoppes to ’Lubeke, to welkerer Par desse Dorpere werden erkannt to behorende, verne aff syn belegen, also de zee bewonen zere to Wyntersdagen, wannere de Regen dat nat maket, unde umme anders Unweders willen to der gesechten Parkerken sunder grote Swarheit nicht mogen kommen, unde to den rechten geystliken Ambachten unde beqwemen Tyden in der Kerken nicht mogen mank wesen, edder dar ganz werden affgetogen, und mochte dar van komen, dat ichteswelke van eren Inwaners sunder Sacrament der Kerken vorscheden, so alse dat leyder vakene in Ertyden, so man secht, is bescheyn. Warumme de sulven Borgemestere und Rad umme to makende unde to begyftigende de Capellen in deme gesechten Dorpe Slukopp anders gebuwet, sosteyn Mark lub. munte iarliker Renthe van deme halven Dorpe Roleveshagen in der Par tom Dammeshagen, Raseborgesches Stichtes belegen, herkommende, darsulves van deme duchtigen Knapen Helmolde van Plesse vor twehundert Mark, gelik alse dat in Breven darupp gemaket vullenkameliken wert begrepen, gekofft, eyn mit hundert unde veftich Marken der gesechten Munte in beredeme Gelde, mit twenhundert Marken, gelike dorch de vorsichtigen Manne Heren Bertholde Proveste, unde Heren Hinrike Rapesulver Borgemestere to Lubeke, unde ok vormyddelst den Vormunderen wandages Heren Lodewyges Krul Radmanns unde Hinrike Dyves Borger to Lubeke, ok in beredeme Gelde to samende unde to like begyftiget umme ewige Renthe to kopende, Gode unde ok uns unde der Kerken to Lubeke berede unde vrygh hebben gegeven, uns otmodichliken bydende, dat wy desse Renthe unde Gelt in Beschermynge der geystliken Vryheit nemen, unde van den de gesechten Capellen, in de Ere unde under deme Namen der eddelen Juncfruwen Marien, unde der hilligen Sunte Andreas des Apostels, Sunte Nycolawes des Bisschoppes, Sunte Katherinen unde Barbaren, der hilligen Juncfruwen upnemen, maken, bestedigen unde begyftigen willen. Warumme wy dessen Beden sin togeneget unde to Herten genomen, desse vorgesechten Sake umme der Fundacien willen der Capellen offte Parkerken mank den Enden eyner anderen Parkerken, wesen recht unde anders deme gemenen Rechte Nutte, van deme Vulborde des erwerdigen Capittels der Kerken to Lubeke de sostein Mark Renthe unde dat Gelt baven geroret, in Beschermynge der geystliken Vryheit hebben genomen unde von deme sülfften eyne nye Capellen, under deme Namen eyner Dochter der Kerken Sunte Jacoppes vorgesecht, mit alleme Parrechte, behalveren der Kinderdopinge, dat wy in eyn Teken der Underwesinge unde Ere by der Kerken Sunte Jacoppes vorgemelt willen hebben unde utspreken to blyvende to der Ere unde under deme Namen vorgesecht, unde dorch den baven gesechten schickende Macht, unde vormyddelst der Macht uns in deme Dele dorch heren Johanne Bisschoppe gegeven unde vorlegen, vormyddelt desser iegenwardigen Schrift funderen, upnemen, instaureren und begyftigen also, dat de Regerer dersülven Cappellen desülven Renthe unde andere Renthe van deme vorgesechten Gelde unde alle andere Renthe Gode to Eren unde to Nut der gesechten Cappellen gekofft unde gegeven mit alleme Parrechte unde ock van dem hilligen Stocken unde Taffelen herkommende, gelyk alse in allen anderen Parkerken in dem Stichte to Lubeke upnemen unde in Ere unde Nutte der gesechten Cappellen mogen unde scholen keren, alse dat eyne Wyse is. Wy willen vürder und setten dat de Reygerer der gesechten Cappellen tor Tyd wesende, in iuwelker Wekene boven de anderen Myssen, de dorch eyne (per eum) geholden unde gesungen werden, alle Frydage, so fürder zee nene Festdage sint, jedoch den negesten Vordag, vor der gesechten Heren Bertholde Provestes, unde Heren Hinryke des Borgemesters, unde Hinryke Dives unde ok Heren Benedictus undergescreven, wanneer Zee vanhyr scheden, unde ok wandages Lodewyges Krul, unde ok van deme Rade to Lubeke by Namen vorscheden, unde ok wandages Otten van Gartze des Anhevers der gesechten Cappellen, anderer woldediger unde allen anderen truwen Vorstorvenen, umme erer Zeele Salicheit eyne Myssen vor de Doden to singende, unde ok alle Sondage unde hilligen Dage uppe deme Predigerstole van en unde eneme iuwelker by Namen to ewigen unde tokomenden Tyden Dechtnisse to donde gensliken sy vorplicht. Vürdermere to desser Cappellen to presenterende de Rad to Lubeke Heren Benedicto Wyttenborge, anders genomet Welzin, deme ewygen Vicario in der klenen Cappellen to Gronowe, Rasseborgesches Stichtes, welke de gesechten sosteyn Mark Renthe umme mede to begyftigende de vaken gesechte Capellen, eyn mit dem Rade vorgemelt myldichlicken dar to heft gegeven tom ersten, unde dar na nach syneme Dode eynem Hinrico Gartze Cleryco Lubesches Stichtes, so fürder he tor Tyd der Presentacien Prester is, edder in dem Older dat he bynnen eyneme Jare in eynen Prester moge werden gepromoveret offte gemaket, eme to vorlenende, institueren offte invoren scholen, wy decerneren, uthspreken unde ordineren. Wy setten furder unde schicken vormyddelst der vorgesechten Macht, dat de Regerer der Capellen vorbenamt tor Tyd wesende, deme Erwerdigen Capittel to Lubeke, welkeren de Kerke Sunte Jacoppes vorgesecht, is incorporetet, in eyn Teken der Underwesinge und Ere unde ok alle andere besunderge ... des Parrechtes, alle Jar intokomenden ewygen Tyden soss Mark lub. uppe dat Fest der Gebord unses Heren Jhesu Christi van den beredesten Renthen dersulven Capellen to betalende unde beqwemliken uthorichtende zy vorplicht, unde dat ok in siner Tolatinge he deme also wille don in de Hande des Capittels vorgesecht, vormyddelst sworneme Rechte (iureiurando) bevestige. Dat Leenrecht furder desser Capellen by deme Rade to Lubeke van sunderger Gnade, unde de Institucien der sulven Capellen by deme Capittel vorbenamet, wyllen to ewygen Tyden hebben blivende, by also, dat desulve ersame Rad nach dem Dode Heren Benedictus vorgemelt eynen beqwemen Personen alrede in deme presterliken State wesende, van gudem Gerichte (fama) unde Levende, neyn Leen hebbende, dersulven Cappellen scholen presenteren, anders de Presentacie sy vermyddelst deme Rechte van nynem Werde. Wy willen unde ordineren dat desulve Persone de also is presenteret offte ingevoret by der Capellen, personliken stede schal wonen, unde (dat?) syne alene dorch sick sulven to donde, gensliken sy vorbunden, unde ok neyn ander Leen mit der Capellen hebben schal offte mogen beholden. Weret dat hyr en tegen schege, schal he van Stunt der Cappellen vorbenamet sin berovet. Tom lesten decerneren, uthspreken unde willen wy dat de Regerer der Cappellen de Bisschoprechte unde Zentrechte (iura synodalia) underga und sy vorplicht to holdende, gelik alse andere Regerers des Stychtes to Lubeke plegen to donde. In we1kerer desser a11er unde besunderen Geloven unde ok to Tuchnisse der Tolatinge desse iegenwardige Schrifte hebben laten maket, unde vormyddelst den Segelen unses Cappittels unde der Stad vorgerecht hebben geheten anhangende bevestigen. Ghegeven by der Kerke to Lubeke int Jar na der Gebord unses Heren dusend veerhundert in deme sos unde dertigesten, In Sunte Jurgen des hilligen Mertelers Dage."
Domarchiv von 1524

 

Das Domarchiv zu Lübeck bewahrt ein im Jahre 1524 auf Papier geschriebenes Registrum de iocundo introitu, welches die für den Bischof Heinrich III. eingetragene Charitativsteuer der Geistlichkeit, jedoch nur aus drei Quarten der Diözese, verzeichnet. Merkwürdigerweise findet sich das Kirchspiel Schlutup sowohl in der Süseler (Suszel), als auch in der Segeberger. (Szegheberghe) Quart aufgeführt, und zwar mit verschiedenen Gaben. In der ersten Quart heißt es z.B. unter dem Namen Slukupp: Plebanus Nicolaus Ruttow XIII. sol., in der zweiten dagegen: Plebanus XX. sol..
Schlutup hat eine
eigene Kirche und Pfarre

 

So hatte nun auch unser. Ort durch seine eigene Kirche und Pfarre einen Platz unter den selbständigen Kirchengemeinden bekommen und durfte sich von da an einer ordnungsmäßigen geistlichen Versorgung erfreuen, lange Zeit allerdings noch in der katholischen Form.

     Die lutherische Lehre

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Reformation

 

Da brach im Anfang des 16. Jahrhunderts jene große Zeit an, in welcher das lautere Gotteswort einen herrlichen Sieg erranq. Am 31. Oktober 1517 schlug Dr. Martin Luther jene berühmten 95 Streitsätze an die Tür der Schloßkirche zu Wittenberg, und es hob nun eine Bewegung an, wie sie die Welt seit der Apostel Tagen nicht gesehen. Das große Werk der Reformation brach sich jetzt Bahn mit aller Macht. Trotzdem man überall der neuen Lehre, die aber eigentlich die gute alte Lehre des göttlichen Wortes war, mehr oder minder große Hindernisse in den Weg stellte, bürgerte sich diese doch mit außerordentlicher Schnelligkeit ein.
Luthers Lehren
werden verhindert

 

Um das Jahr 1523 wurde die lutherische Lehre in Lübeck bekannter und fand besonders bei dem Mittelstande rege Teilnahme. Die Obrigkeit der Stadt erschwerte die Ausbreitung dieser Lehre ganz bedeutend durch Androhung schwerer Strafen. In Lübeck wurden sogar die Wasserbäume der Trave geschlossen, damit man nicht etwa zu Wasser lutherische Kirchen der Umgegend besuchen konnte. Die allgemeine Erregung erstreckte sich sehr bald auch auf das gesamte umliegende Landgebiet. Endlich, am 30. Juni l530, erklärte der Rat der Stadt Lübeck die katholischen Gebräuche in allen Kirchen (mit Ausnahme des Doms) für immer abgeschafft.
Vom Kirchenwesen um 1531

 

Die Grundlage des hiesigen protestantischen Kirchenwesens bildete ursprünglich die von Bugenhagen verfaßte und im Jahre 1531 erlassene Kirchenordnung, welche am Pfingstabend desselben Jahres angenommen wurde. Sie mag aber unter den Stürmen einer halb folgenden bewegten Zeit nie recht vollkommen zur Ausführung gekommen sein. Wenigstens sind ihre Bestimmungen im Verlaufe der Zeit allmählich ganz in Vergessenheit geraten, so daß gegenwärtig das Kirchenwesen eine von denselben durchaus abweichende Gestalt angenommen hat. Förmlich aufgehoben ist indessen diese Ordnung nie.
Neue Kirchenordnung

 

Die ursprünglichen Anordnungen des Kirchenwesens in den lübeckischen Landgemeinden sind in einer ebenfalls von Bugenhagen im Jahre 1531 abgefaßten Kirchenordnung festgesetzt, welche den Titel führte: Ordeninge der Lübschen butenn der Stadt in erem Gebede. Angehängt war derselben auch: Sünderge Ordeninge tho Travemünde. Es hatte diese Kirchenordnung dasselbe Schicksal, wie die der Stadt; die einzelnen Bestimmungen derselben traten entweder gar nicht in Kraft oder wurden, teilweise wenigstens, sehr bald abgeschafft. In Travemünde kommen die bestehenden Einrichtungen den ursprünglichen Anordnungen am nächsten. In Schlutup haben die kirchlichen Verhältnisse ihre eigene Gestal und Form durch die alten herkömmlichen Sitten und Gebräuche noch am meisten erhalten.

     Die Einnahmen der Kirche und Pfarre

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von Hövelns Testament
vom 2.Juli 1607

 

Einiges Interesse dürften vielleicht noch die Einnahmen der Kirche und der Pfarre in Anspruch nehmen. Das einzige Vermächtnis, welches die Kirche noch besitzt, ist das von Hövelnsche Legat. Der Bürgermeister Gotthard von Höveln setzte in seinem Testamente vom 2. Juli 1607 eine Rente von 5 Mark Lübisch zur Unterhaltung eines Lusthauses auf dem Gute Ackerhof (Marly) aus, mit der Bedingung, daß, wenn diese 5 Mark für die Unterhaltung jenes Lusthauses nicht mehr verwandt würden, sie der Kirche zu Schlutup für Brot und Wein auf dem Altar zufallen sollten. Als ein späterer Besitzer des Ackerhofes im Jahre 1756 das Lusthaus abbrechen ließ, wurde das Legat zu dem gedachten zweiten Zwecke der Schlutuper Kirche überwiesen.
Schenkung von 1639

 

Im Jahre 1639 schenkte Joh. Ehlers zu Hohenwarte der Kirche ein größeres Stück Land. Sonst aber muß ausweislich der Kirchen-Rechnungsbücher der Ländereibesitz der Kirche ein ganz geringer gewesen sein. Dafür hatte sie ihre Einnahme aus dem Besitz ihrer Fischereien (zuletzt 4). Soweit sie diese nicht selber ausnutzte, wurden dieselben verpachtet. Außer sonstigen Einnahmen, wie u. a. auch das sogenannte Maitagsgeld, die Einnahme des früheren Marschalls in Lübeck, floß der Kirche noch der Ertrag der Heringszüge zu. So brachte z. B. ein Heringszug im Jahre 1646 der Kirche 162 M.
Neue Ordnung von 1900
regelt kirchliche Abgaben

 

Mit der Neuregelung der Fischereiverhältnisse jedoch wurden diese Bezüge mehr oder minder hinfällig. Im Jahre 1900 trat endlich eine neue Ordnung der kirchlichen Abgaben in Kraft, durch welche die Einnahmen der Kirche um etwa 300 Mark gesteigert wurden, dann aber auch erhebliche Verbesserungen in den Einkommenverhältnissen des Pastors im Gefolge hatte.
Von vielen Abgaben

 

Diese waren bis dahin geeignet, infolge ihrer eigenartig bunten Zusammensetzung und schwierigen Art der Erhebung das wünschenswerte gute Einvernehmen zwischen Pastor und Gemeinde sehr leicht zu trüben. Man vergegenwärtige sich nur, wie ein vor allem auf ein kleines, an seiner Kirche hängendes und seine Kirche liebendes Fischerdorf zugeschnittenes Kleid der Einnahmen nun auf einen mittlerweile stark emporgewachsenen Industrieort angewandt werden mußte. Wadengeld, Hausgeld, Fischgeld, Viktualiengeld, Korn- und Eierlieferung, so nannten sich all diese vielen kleinen Ärgerniserreger. Da tat die zeitgemäße Umwandlung wirklich not.
Schriftstück von 1633

 

Zum Schluß will ich noch ein Schriftstück folgen lassen, welches, das Wort von der guten alten Zeit bewahrheitend, uns einigen Einblick gewährt in die früheren Einnahmeverhältnisse der Pastoren. Es lautet:

"Auf Befehl eines Hochweisen Rahtes den Schlutuper Fischern auf dem Kirchhof vorgelesen Pfingsten 1633.
Nachdemmahl sich der Pastor alhie zur Schluckup beklaget wegen mangel seines außkommes, das er mit seiner Besoldung bis anhero nicht hat zu kommen können, so haben die semptliche Gemeinde die Fischer sowoll oder die Fischereien haben, wie auch andere einwohner auf das höchste nach ihrem vermögen, als ein jeder ertragen kan, mittel erfunden, dem Pastoren zu helfen oder zuzulegen, damit er reichlich bey ihnen möge besoldet werden und nachmalen sowoll Er als seine Nachkommen nicht wieder. Ursach zu Klagen haben mögen, und solches alles mit eines Erbaren Rahts der Stadt Lübeck alß den Herren der Cämmerey, unserer lieben Obrigkeit ihren willen geschehen und beliebet worden und zu wahrer versicherung ist solches in das Kirchenbuch verzeichnet, und eine Copia davon den Fischern mitgeteilet, damit von beiden theilen desto beßer. nachrichtung davon sein möge und folgen die Punkte dergestalt.

 

 

1. Erstlich ist den Herren Pastoren das Haußgeldt, welches ohngefähr 40 M. hat tragen können, verdubbelt, und von einen jeden, den Fischern sowoll, alß andern Einwohnern, der ihm zuvor hat gegeben, ein jegliches Quartal 2 giebt, numehr 4 , daß also die Summa jährlich 80 M..

 

 

2. Vors andre ist ihm auch das Wadegeldt so. die Fischer und welche die Fischereien haben erlegen müßen, verdubbelt, welches ohngefähr vorhin auch 40 M. hat tragen können, und weil vorhin von einer jeglichen Wade wöchentlich nur 6 Pf. ist abgeleget worden alß soll nunmehr abgelegt worden 1 , beläuft sich auch jährliches 80 M..

 

 

3. Zum dritten ist mit dem Herren Pastoren vergleichet wegen der 2 großen Waden, so er bißhero qehabt und damit einen Tag in der fasten des Sonntags hat fischen laßen, wan der Herren ihre fischtage vorbey qewesen und die Obrigkeit daß ihrige gehabt. So hat der Pastor etzliche Knechte auf seine unkosten an eßen und Trinken ausgesandt und was er alß dan vor einen Segen von den lieben Gott bekommen, damit hat er sich müßen genügen laßen. Dieweil er aber nunmehr sich beklaget,das es ihm die unkostungen bisweilen bei solchen fischen nicht einbringen kan, so haben ihm die semptlichen Fischer versprochen, wie auch die knechte, wan er sie darumb ansprechen und begrüßen laßt, das sie alsdan ihm mit 2 Waden vor wie nach wollen fischen und solches zwar auf ihren eigen unkosten, es möchte ihnen dan der Pastor ein leggel Bierr mitgeben aus seinen guten willen, sonsten soll er kein unkosten darauf tuhn, und was alsdan Gott der Herr bescheren wird, soll er alsdann zu vollen genüge empfangen, wehre es aber daß nicht so viel gefangen würde, als 40 M. gelten könne, so wollen die Fischer soviel dazu legen das er jährlich 40 M. haben möge. Bekompt aber der Pastor ein mehreres mit seinen fischen, solches gönnen sie ihm auß christlicher liebe als ihrem Prediger und Seelsorger von Herzen gern.

 

 

4. Noch ist dem Herren Pastoren von den semptlichen Fischern belobet worden, wiewol ihre Rolle nur vermeldet, des Montags nur einen fisch dem Pastor mitzuteilen, daß sie ihm alle Tage, wan sie fischen und ihnen Gott der Herr so viel bescheret hat, das sie zu Markte senden können, reichlich ein jeder nach seinem vermögen und von dem Segen Gotts, so ihm bescheret und gegeben ist, mitzutheilen. Würde aber einer oder der andere unbescheidene Kerl sich finden laßen unter. ihnen und dem Pastoren nach dem Segen, welchen er bekommen, nicht recht und gebührlich mittheilen, so beloben ihm die semptlichen Fischer, ihme dem Herren Pastoren darinnen die hülfreiche Hand zu bieten, daß der eine sowol als der andere nach dem Seegen, welchen er bekommen, etwas geben soll, damit er nicht zu Klagen haben möge. Solches ist nun alles von der Gemeine darumb eingewilliget und belibet worden, damit er der Pastor desto reichlicher bey ihnen zu leben haben möge."

 

 

Und im Eingang des Schriftstückes findet sich als
      "befehl und anordnung eines Ehrenvesten Hochweisen Rahtes":
 

 

"Es sollen auch die leute, sowoll die Menner am strande und in ihren Zechen, wie auch die weiber auf dem Markte und lübschen wege ihr fluchen und andere unnütze Worte auf ihren Pastoren gentzlich unterwegen laßen, die übertreter aber sollen deswegen ernstlich gestraffet werden."

     Die Pastoren nach der Reformation

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Prediger 

Die Prediger, die der Kirche zu Schlutup seit der Reformation vorgestanden, bezw. in ihr gepredigt haben, sind folgende:

Christian Bonne.

Heinrich Fredeland (Heinrich Friedland), ward Prediger
in der Stadt Lübeck an S. Jakob 1562.

Tidemann Provesting (Probstinge), 1572.

Diderich (Dieterich).

Christian Sprenger, Anno l572.

Lambert Risewick (Lambertus Riseldig), gewesener Pastor zu Selente
im Holsteinischen, erw. 1573, st. 1599, 24. Sept.

Johann Derling, Anno 1600 von Bergen in Norwegen hieher gefordert,
st. zu Lübeck in der Burg 1611, 16. Mai.

Johann Kuesell, ward von Travemünde hierher berufen 1610
und dem Vorhergehenden zur Seite gesetzt; erhielt 1626 wieder
einen Ruf als Pastor nach Travemünde 1626, 19. Junii und st. 1630.

M. Christoph Bostel (Christophorus Bostel), aus Lübeck, erw. 1626, ward in der Stadt zum Prediger an S. Marien erwählt 1629, 10. Sept.

Hermann Rodberg, Pastor Rodberg wird zu St. Catharinen in Lübeck begraben. Er hatte ausdrücklich angeordnet, nicht in aus Lübeck, erw. 1629, 8. Oktober, st. 1654, 16. Sept.

M. Rudolph Hinrichsen (des Lüb. Secret. Joh. Sohn),
erw. 1654, 4. Nov., st. 1672.

Johannes Köhn (M. Huberts, Prediger an S. Mar. Sohn),
erw. 1673, 22. Jan., st. 1676, 29. Junii.

Michael Leopoldus (Abrahams, Prediger. an S. Jakob Sohn),
gewesener Prediger zu Hamberge, erw. 1677, 4. Jan., st. 1691, 20. Aug.

Meno Müller (M. Jacobs, Pastor zu Kirchwerder Sohn),
erwählet 1691, 4. Decemb., starb unverehelicht 1714, 6. Februar.

Hinrich Christoph Steinfeld
(Friderichs, Past. zu Mustin im Lauenburgischen Sohn),
erw. 1714, 4. Mai, st. 1727, 19. Nov.

Otto A1bert Blank (Blanck), (Ottos, Pred. an S. Peter Sohn),
erw. 1728, 21. Januar, st. 1758, 20. Oktober.

Thomas Gotthard Neumeyer, aus Lübeck, ward als Amtsgehülfe des vohergehenden erw. 1755, 4. Juli (aus Mummendorf in Mecklenburg).

Christian, Ludewig Rüdiger (Rüdinger), Anno 1793.

Gottfried, Andreas Sartori, Lubecensis, Anno 1825,
geb. 1797, 23. Aug., 1828 nach Nusse berufen, gest. dort 1873, 19. Oktober.

Marcus, Joachim, Carl Klug, Lubecensis, Anno 1828, geb. 21. Febr. 1799, 1840 nach St. Jacobi berufen, gest. Lübeck 21. März 1872.

Christian, Diederich Bonaventura von Großheim, Lubecensis, Anno 1840, geb. 15. Januar 1802.

Heinrich, Wilhelm, Gerhard Fischer, Anno 1877, 21. Oktober durch Gemeindewahl, geb. 7. März 1849.

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