Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Andreas Schlutup

 

Presbyterologie (Pastoren)  (Jahreszahl unten anklicken

bis 1600. ... 1700 ... 1800 ... 1900 ... 2000 ... heute .
l l l l l l  
 

 

1917-1929 Pastor Siegfried Christian Eberhard Hafermann
Fast 13 Jahre hat er in Schlutup gewirkt. Er war ein guter Kenner der Geschichte Schlutups. Sein Heimatland war Friesland. Er führte den Vorsitz der Kommission, die ein Ehrenmal in Schlutup errichtete und war Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins in Schlutup. Der Bau der Badeanstalt war sein Werk. Er wirkte rege im Frauenverein mit.
Am 18.12.1929 wurde Pastor Hafermann unter großer Anteilnahme der Bevölkerung bestattet.

 

 

 

1930-1947 Pastor Richard Carl Gustav Walter Fischer
Sohn des Pastors Heinrich Wilhelm Gerhard Fischer aus Schlutup. Das Konkordienbuch unterschrieb Fischer wie folgt: Walter Richard Carl Gustav Fischer, Pastor zu Behlendorf, subscripsi 5. Juni 1913.

 

1947-1959 Pastor Martin Christian Johannes Bernhard Hesekiel
Martin Hesekiel ist am 9.4.1912 in Posen geboren. Vater: Martin Hesekiel, Pfarrer 1898-1937. Mutter: Theodora geb. Dietrich.
Deutsches Privatgymnasium in Bromberg. Studium der Theologie in Posen, Königsberg, Tübingen. l. und 2. theol. Examen: 1936/38 in Posen. Vikariat: 1936-37 in der Gemeinde Konojad/Kr. Strasburg /Westpreußen, 1937-38 in Neuenburg. Ordination: 17.l.1938 in der Kreuzkirche zu Posen durch Stud. Dir. D. Hildt. Pfarrämter: Bis April 1940 in Neuenburg, bis Mai 1945 in Danzig, von Mai 1941 bis Kriegsende bei der Kriegsmarine.
1946 Pastor für die Vertriebenenlager in Lübeck. 1946 bis 1947 kommissarische Verwaltung der Pfarrstelle an St. Marien für den erkrankten Pastor Matz. Nebenamtlich Jugendpfarramt 1947-1951.
Am 1.11.1947 Pastor an St. Andreas in Schlutup.
Ab 1959 bis 1978 Pastor der Kreuzgemeinde. Kirchliche Ämter: Landesjugendpfarrer für Danzig-Westpreußen. 1948-1978 Mitglied der Lübecker Synode und der Generalsynode der VELKD.
Bis kurz vor seinem Tode am 11.1.2003 setzte er sich für die Gemeinschaft Evangelischer aus Danzig/Westpreußen ein und hatte die Schriftleitung des "Danziger Kirchenbriefes".

 

1957-1971 Pastor Dr. Horst Christian Albert Dreyer
Horst Dreyer ist am 21.5.1928 in Lübeck geboren. Vater: Johann Friedrich Dreyer, Beamter. Mutter: Katharina, geb. Veillard.
Johanneum in Lübeck. Studium in Kiel und Göttingen. Promotion zum Dr. theol. im Februar 1953. Er heiratete am 2.10.1953 Elisabeth, geb. Meltz, in Lüeck. Zwei Kinder. Das 2. theologisches Examen: 1954 in Lübeck. Vikariat: 10.12.1952 bis 31.3.1954 in St. Aegidien. Hilfsprediger: 1954-1955 in St. Aegidien. Ordination: 28.3.1954 in St. Aegidien durch Senior Meyer. Ab 1955 als landeskirchlicher Pastor an St. Aegidien.
1957-1971 Pastor an St. Andreas Schlutup.
1971-1978 Pastor in Westerland. Seit 1978 Propst in Eutin. Kirchliche Ämter: Mitglied der Lübecker Synode, Beauftragter für ev. Akademiearbeit; "Plattdeutsch in der Kirche". Publikation: Artikel über kirchliche Fragen, Rundfunkandachten und Predigten in hoch- und plattdeutsch.

 

1960-1970 Pastor Jürgen Wulff
Am 10.10.1927 geboren in Kassel als Sohn des Landesbaurates Willi Wulff und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Sönnichsen. 1934 Tod der Mutter. 1938 Oberschule. 1940 Vater in Frankreich gefallen. 1943 bis 1944 Kriegsdienst als Flakhelfer. 1947-52 Studium der Theologie in Marburg, Heidelberg, USA. 1952 Magister Examen (Master of Divinity). 1953 Fakultätsexamen Heidelberg. 1953-55 Vikar in der Kurhessischen Landeskirche in Grebenstein bei Kassel. 1955 das 2. theol. Examen in Hofgeismar. Am l8.9.55 Ordination durch Bischof Wüstemann in Kassel. 1955 Pfarrer für Religionsunterricht in Fulda.
Ab l.l.1960 Pastor an der St. Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup. 1965-66 nebenamtliche Ausbildung zum Eheberater am Ev. Zentralinstitut in Berlin. Diplom als Eheberater. Am 1.2.1971 Leiter der Eheberatung in Lübeck.

 

1972-1979 Pastor Horst Walter Herbert Kramaschke
Horst Kramaschke ist am 5.5.1913 in Murowana-Goslin geboren. Vater: Fritz Kramaschke, Lehrer. Mutter: Irene, geb. Friedenberger.
Albrecht-Dürer-Oberschule in Berlin. Studium: 1933-34 in Berlin und Greifswald. l. und 2. Examen 1939 / 1941. Vikariat: 1939 in Halle / Saale und 1940 Domkandidatenstift Berlin. Hilfsprediger: 1940 bis 1941 in Eisleben. Ordination: 6.4.1941 in St. Annen in Eisleben durch Sup. Valentin. Pfarrämter: 1946 Hornburg; 1950 Ernesleben St. Annen und Sixtus; Dagebüll, St. Dionysius 1957; Wyk auf Föhr St. Nicolai 1960; Lübeck, St. Andreas Schlutup 1972. Er heiratete am 30. 9. 1943 Jutta-Dolores Eichelmann. 5 Kinder.
Horst Kramaschke wurde 1979 emeritiert.

 

 

1972-1984 Pastor Martin Alfred Loerbroks
Martin Loerbroks ist am 19.4.1926 in Düsseldorf geboren. Vater: Jurist, Oberbürgermeister. Mutter: Alice, geb. Vogelsang, Künstlerin.
Er heiratete am 27. 3. 1953 Karin Etzold in Tübingen. 5 Kinder
Stationen: Bismarck-Gymnasium in Bochum, Freiherr von Stein- Gymnasium in Lünen. Studium der Theologie in Bethel, Tübingen und Bonn. l. und 2. theol. Examen: 1953/1956 in Bielefeld. Vikariat: 1953-1954 im Ev. Stift-Gymnasium Gütersloh, gleichzeitig Inspektor im Alumnat; 1954-1956 Predigerseminar in Wittenberg; 1954-1956 Lehrvikar in Dortmund-Syburg. Hilfsprediger: 1956 in Dortmund-Huckarde; 1956-1958 in Belecke Möhne, Kirchengemeinde Warstein. Ordination: 19.8.1956 in der Kirche zu Dortmund-Huckarde durch Sup. Fritz Heuer. Pfarrämter: 1958 Pastor in Belecke/Warstein. Pastor der Paul-Gerhardt- Gemeinde in Lübeck von 1963 bis 1972.
Ab 1972 Pastor der St. Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup.
Kirchliche Ämter: Mitglied der Synode; Friedhofsbeauftragter. Evang. Bund. Pressebeauftragter. Auszeichnungen: Flak-Kampfabzeichen, Panzersturmabzeichen in Silber.
Pastor Martin Loerbroks verstarb 1984 im Ruhestand.

 

 

1979-1990 Pastor Günter Heinz Jackisch
Günter H. Jackisch ist am 18.2.1946 in Lübeck geboren. Vater: Walter Jackisch, Dreher. Mutter: Frieda, geb. Strunck.
Er besuchte die Volksschule, Lehre eines Bau- und Möbeltischlers, Gesellenjahre, Berufsschule, Abendschule, Aufbaugymnasium am Klaus-Harms-Kolleg (zweiter Bildungsweg). Externes altsprachliches Abitur. Studium in Kiel, Göttingen und Hamburg. Er heiratete Erika Anna Börth am 7. 8. 1969 in Lübeck. 2 Kinder 1. theol. Staatsexamen 1973 in Hamburg, 2. theol. Examen 1975 in Kiel. Vikariat 1973 in Ellerbek. 1974/75 Ev. Akademie Bad Segeberg. Hilfsprediger: Sülfeld 1975/76. Ordination: 27.4.1975 durch Bischof Dr. Hübner in St. Nikolai in Kiel. Pfarrämter: 1.9.1976 Luther-Gemeinde in Lübeck.
Ab 1.12.1979 Pastor der St. Andreas-Gemeinde in Lübeck-Schlutup.
Kirchliche Ämter: Mitherausgeber der Zeitschrift "Konvent kirchlicher Mitarbeiter"; Vorsitzender der Pastoren des Ostkonventes. Im Nebenamt: Lehrbeauftragter für Religionsunterricht am Johanneum in Lübeck; Plattdeutsche Gottesdienste.
Am 1.Juli 1990 hält er seinen Abschiedsgottesdienst in der St.Andreas-Kirche.
Der Stiftungsvorstand des Diakoniewerkes Kropp hat Ihn zum Rektor gewählt (später Vorstand und Geschäftsführer).
Er ist dann nach Kropp umgezogen

 

 

1984-1988 Pastor Burkhard Beyer
geboren am 12.9.1948 in Lübeck. 1967 Abitur Johanneum. 1967-1973 Theolgiestudium in Bethel, Göttingen, Hamburg. 1973 Staatsexamen in Hamburg. 1973-1975 Vikariat in Lübeck 1975 Examen in Lübeck 1975-1984 Gemeindepastor in St. Michael
Ab l.9.1984 Gemeindepastor in St. Andreas Lübeck-Schlutup. Verheiratet. 1 Kind.
Im Sommer 1988 wechselt Pastor Beyer zur Gefängnisseelsorge des Kirchenkreises Lübeck

 

 

1988-1995 Pastor Andreas Sonnenberg
Theologie-Studium in Kiel und dem Vakariat ganz in der Nähe von Lübeck und dann gleich nach Schlutup
Am 11.12.88 wird er von Pastor Jackisch in sein Amt eingeführt.
Im August 1995 verlässt er Schlutup und tritt eine Pfarrstelle in Burg in Dithmarschen an.
Die Schlutuper Pfarrstelle ist für ein halbes Jahr vakant, was besonders zu Einschränkungen in der Jugendarbeit führt. Für die Zwischenzeit hat Propst Dr. Hasselmann Pastor Burkhard Conrad aus der Auferstehungsgemeinde in der Arnimstraße zum Vakanzvertreter bestellt, der überwiegend Amtshandlungen und Gottesdienste hält.

 

 

1996-2002 Pastorin Elke Koch
Studium der Theologie in Kiel, zweijähriges Gemeindevikariat in Nordfriesland
Im Juni 1991 im Dom zu Lübeck ordiniert.
Vertretungszeit in der Gemeinde Hamburg-Blankenese.
Anschließend vier Jahre an der Pauluskirche in Kiel.
Am 11.2.1996 Einführung durch Propst Dr. Hasselmann in die 1.Pfarrrrrstelle der St.Andreas-Gemeinde Lübeck-Schlutup (eingeschränktes Dienstverhältnis, 75%, ab Mai 2002 auf 50%).
Zu den Arbeitsschwerpunkten gehört die Arbeit mit Kindern, die Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Kindergarten sowie Mutter-Kind-Gruppen, die Betreuung des Alten- und Pflegeheims Cura-Seniorenzentrum in der Gemeinde und die Durchführung von Jugendfahrten.
Am 4.8.2002 verabschiedet sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes und wechselt zum 15.8.02 zur ökumenischen Klinikseelsorge nach Kiel.

 

 

1990-2004 Pastor Claus Christen
Aufgewachsen in Hamburg-Altona. Abitur.
Theologiestudium an der Universität Hamburg. Nach dem 1.Examen Vikar in der Kirchengemeinde Süderlügum-Humptrup an der dänischen Grenze.
Nach dem 2.Examen und der Ordination im Lübecker Dom fast 7 Jahre Pastor in der Kirchengemeinde Nusse- Behlendorf, der letzten Landgemeinde des Kirchenkreis Lübeck
Seit 1988 auch Pastor für Gehörlosen in Lübeck und hält auch Gottesdienste in Gebärdensprache.
Am 23.12.1990 (4.Advent) wird er von Propst Dr. Niels Hasselmann in den Dienst der St.Andreas-Gemeinde eingeführt. Im Rahmen des Einführungsgottesdienstes wurde die Briegel-Kantate „Wohl dem, des Hilfe der Gott Jakobs ist“ mit dem St.Andreas-Chor und Solisten aufgeführt. Seine Predigt hat Pastor Christen  gleichzeitig durch Gebärden für die anwesenden Gehörlosen verdeutlicht.
Verheiratet, 2 Söhne.
Er setzt sich hauptsächlich für die Seniorenarbeit in der Gemeinde ein.
Am 12.12.2004 verabschiedet er sich in einem Gottesdienst, auch mit Gebärdensprache
Er tritt am 1.6.2005 sein neues Amt als Seemannspastor in Kiel an und ist zugleich Gemeindepastor im Stadtteil Holtenau.