Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Andreas Schlutup

   

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Pastorenbildnisse und Epitaphien (Gedenktafeln)

a) Dem Gedenken an die 1612 verstorbene Ehefrau Regina des Schlutuper Pastors Johann Küsel dient ein Epitaph mit einem reich bemalten hölzernen Renaissanceaufbau, der nach oben mit einem durchbrochenen Giebel abschließt. Das Mittelbild zeigt eine Krankenheilung durch Christus. Auf dem langgestreckten Sockelfeld ist die Stifterfamilie abgebildet.

b) An den 1667 nach 63jähriger Amtsführung im 83. Lebensjahr verstorbenen Küster und Organisten Asmus Witte erinnert ein flaches Holzepitaph, bemalt mit einem Kruzifix und den anbetenden Stiftern, in reicher, aus vielen Schnörkeln bestehender Barockumrahmung.

c) Die Umrahmung des Brustbildes des 1672 gestorbenen Pastors Rudolph Hinrichsen wird oben durch ein Wappen abgeschlossen, in rotem Schild sieht man die vordere Hälfte eines Herings, die hintere Hälfte des Herings dient als Helmzier.

d) Ein lebensgroßes Bildnis zeigt den 1691 nach ungemein segensreicher Wirksamkeit verstorbenen Pastor Michael Leopold. Im unteren Teil ist folgende Inschrift zu lesen:

Wer will die Gottesfurcht, Gelehrsamkeit und Fleiß,
die Redlichkeit und Treu in einem Bilde sehen,

Der seh Herr Leopold; wer ihn gekannt, der weiß
daß alles dieses pflag bei ihm ganz herrlich stehen.

Seh nur sein Antlitz an, da wirstu sebsten lesen
mehr, als die Hand gemalt: Schlutup soll Zeuge sein,

Er sey ein treuer Hirt biß in den Tod gewesen.
der seine Schafe nie ließ
in der Noth allein.

Er starb mit diesem Worte: 0, Gott, in deine Hände
befehl ich meine Schaff – o, große Hirtentreu –

Herr, meinen Geist nimm auf! wer sieht nicht aus dem Ende
daß dieser Leopold ein Hirt gewesen sey.

e) Ebenfalls in Lebensgröße ein Bildnis des 1714 verstorbenen Pastors Meno Müller.

f) Ein schlichtes Rokokoepitaph zeigt den 1793 nach 30jähriger Amtszeit in Schlutup gestorbenen Pastor Thomas Gotthard Neumeyer.