Ev. Luth. Kirchengemeinde St. Andreas Schlutup

   

   Rundgang  (Thema in Tabelle anklicken)

Einführung Außen Glocken Innenraum Altar
Kanzel Taufe Orgel Fenster Epitaphien

 

Der Innenraum

a) Die alte flache Balkendecke mit der Deckenmalerei ist nur über dem Altarraum erhalten, der übrige Teil wurde 1871 durch die jetzt freitragende Hängekonstruktion ersetzt.

b) Die große Lichtkrone besteht aus zwei Lichtkränzen mit je 8 s-förmigen Armen, es ist ein Renaissance-Leuchter in Gelbguß aus dem Jahre 1587. Er wird zuoberst durch einen Doppeladler, im unteren Teil durch einen Doppellöwenkopf mit Maulring verziert.
Mehrere bronzene Wandleuchter stammen aus der Zeit von 1587 bis 1630.

c) Das Gestühl wurde 1905 erneuert. Dabei sind Teile des alten Gestühls – sowohl Wangen als auch Brüstungen – wieder verwendet worden. Als ältestes Stück ist eine Wange mit Rosettenverzierungen und der Jahreszahl 1585 gut erhalten.
Achten Sie bei einem Rundgang durch die Kirche auf die verschiedenen Teile des alten Gestühls.

d) Von den zum Fußbodenbelag des Altarraums dienenden Grabplatten sind folgende erwähnenswert:
die Grabplatte des 1667 verstorbenen Küsters Asmus Witte,
die Grabplatte des 1714 verstorbenen Pastors Meno Müller,
die Grabplatte des 1727 verstorbenen Pastors Heinrich Christoph Steinfeld, dessen Andenken folgender Vers feiert:
Hier liegt Treu, Gottesfurcht, Witz, Wissenschaft begraben
Dis und mehr konte man an einem Steinfeld haben.